Am kommenden Wochenende wird der Oscar verliehen.

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Oscar-Verleihung: ewige Anwärter, große Verlierer, fleißige Sammler

Von Lili Maffiotte
24. Februar 2016 // 08:17

Leonardo DiCaprio (41, "The Revenant - Der Rückkehrer") ist klarer Favorit für den Oscar als bester Hauptdarsteller. Seit 1994 war er fünf Mal nominiert, hat aber noch nie einen Oscar gewonnen - jetzt kommt seine sechste Chance. Viele Stars mussten lange warten, manche gingen ewig leer aus, andere räumten kräftig ab. Einige Fakten und Zahlen aus der Oscar-Geschichte:

Langes Warten

Martin Scorsese (73) wurde lange auf die Geduldsprobe gestellt. Nach seiner ersten Oscar-Nominierung als Regisseur (1981, "Wie ein wilder Stier") war er noch sieben Mal nominiert (darunter auch als Autor), ehe er 2007 für den Mafia-Thriller "Departed - Unter Feinden" (mit Leonardo DiCaprio) seinen ersten Oscar in Empfang nehmen konnte. Al Pacino (75) schaffte es erst im achten Anlauf mit "Der Duft der Frauen" (1993) - 20 Jahre nach seiner ersten Nominierung für "Der Pate" (1973). Noch länger musste der US-Komponist Randy Newman (72) auf Gold warten. Erst seine 16. Nominierung (2002 für den Song "If I Didn't Have You" aus dem Film "Die Monster AG") brachte die erste Trophäe.

Ewige Verlierer

Sie zählen zu Hollywoods größten Stars, doch einen Oscar haben sie nie gewonnen. Fünfmal war Alfred Hitchcock (1899-1980) für einen Regie-Oscar nominiert und ging immer leer aus. Als Trostpflaster gab es 1968 einen Ehren-Oscar. Auch Orson Welles (1915-1985) hatte keinen Regie-Oscar, konnte sich aber mit einer Trophäe für das beste Drehbuch ("Citizen Kane, 1942) trösten. Genies wie Stanley Kubrick (1928-1999), Robert Altman (1925-2006) und George Lucas (71) holten trotz Mehrfach-Nominierungen nie den Regie-Preis. Der legendäre "Lawrence von Arabien"-Star Peter O'Toole (1932-2013) wurde achtmal nominiert, aber nie gewählt. Schauspielerin Glenn Close (68) konnte sechsmal hoffen und wurde bis jetzt immer enttäuscht. Den Rekord für die meisten Nominierungen ohne einen einzigen Gewinn hält der US-Tontechniker Kevin O'Connell (58). Seit 1982 wurde er 20 Mal nominiert, darunter für den Sound von "Top Gun" und "Spider-Man".

Meiste Nominierungen

Der amerikanische Komponist John Williams (84) holte in diesem Jahr mit der Musikuntermalung von "Star Wars: Das Erwachen der Macht" seine 50. Oscar-Nominierung. Williams ist damit der lebende Mensch mit den meisten Oscar-Nominierungen. Fünfmal gewann er den Goldjungen: für "Der weiße Hai", "E.T. - Der Außerirdische", "Schindlers Liste", "Anatevka" und 1978 für den ersten "Star Wars"-Soundtrack. Den Rekord für die meisten Nominierungen hält die Trickfilm-Legende Walt Disney (1901-1966) mit 59 Oscar-Chancen. Er gewann 22 Trophäen.

Rekordhalterin Meryl Streep

Meryl Streep (66) hält mit 19 Oscar-Nominierungen - 15 in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin und 4 als Beste Nebendarstellerin - den Rekord als meistnominierte Schauspielerin aller Zeiten. Gewonnen hat sie den Oscar bislang dreimal: als Nebendarstellerin 1980 für "Kramer gegen Kramer" und als Hauptdarstellerin 1983 für "Sophies Entscheidung" sowie 2012 für "Die Eiserne Lady".

Nie nominiert

Verstorbene Filmgrößen wie Edward G. Robinson ("Frau ohne Gewissen"), Peter Lorre ("Die Spur des Falken"), Alan Rickman ("Sinn und Sinnlichkeit") und Marilyn Monroe ("Manche mögen's heiß") waren nie für einen Oscar nominiert. Auch Donald Sutherland (80, "Wenn die Gondeln Trauer tragen"), Mia Farrow (71, "Der große Gatsby"), Richard Gere (66, "Ein Offizier und Gentleman") und Scarlett Johansson (31, "Lost in Translation") gingen bisher leer aus.    

Oscar-Verleihung: ewige Anwärter, große Verlierer, fleißige Sammler

Der US-Liedermacher und Komponist Randy Newman .

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US-amerikanischen Schauspieler und Regisseurs Orson Welles.

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Einen weiteren Oscar für "Schindlers Liste".

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Meryl Streep hält einen Oscar-Rekord.

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Mia Farrow ist bisher bei den Oscar-Verleihungen immer leer ausgegangen.

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