Dass das Alfred-Wegener-Institut wie ein Schiff aussieht, zeigt die herausgelöste Silhouette im Foto von Kerstin Henschel. Auf anderen Fotos überzieht sie das Weserufer mit goldglänzenden Bauten. Foto Scheer

Dass das Alfred-Wegener-Institut wie ein Schiff aussieht, zeigt die herausgelöste Silhouette im Foto von Kerstin Henschel. Auf anderen Fotos überzieht sie das Weserufer mit goldglänzenden Bauten. Foto Scheer

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Kultur

Bremerhaven in Goldfalten gehüllt

27. August 2020 // 07:00

Kerstin Henschels Fotos leuchten golden: Die Wahl-Hannoveranerin legt die Gelbschichten frei. Ihre Schau im Wilke-Atelier ist drei Tage lang zu sehen.

Von Freitag bis Sonntag präsentiert die Wiilke-Stipendiatin originelle Tier- und Bremerhaven-Ansichten. Ihre Fotos, am Wasser entstanden, hat sie kunstvoll bearbeitet: „Ich löse die Farbschichten des Fotos an genau definierten Stellen mit Lösungsmitteln an und bearbeite sie so, dass Strukturen entstehen.“

Stadtsilhouette schwebt im Wasser

Manchmal unterstreicht die Künstlerin einfach die vorhandenen Bildstrukturen: Speziell in den kleinformatigen Arbeiten glänzen mitunter nur die Laternenmasten, die Fahnen oder die Kanten des Hafenbeckens. Anderswo werden neue Umrisse gestaltet, so dass plötzlich eine Stadtsilhouette im Wasser zu schweben scheint.

Nur nach Anmeldung

Zu sehen am Freitag, 28. 8., 16 bis 19 Uhr, sowie Sonnabend und Sonntag, 29./30. August, 12 bis 19 Uhr. Wegen des begrenzten Platzes ist eine Anmeldung unter Tel. 0179/3940 675 erforderlich.

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