Ulrich Mokrusch, Intendant des Stadttheaters Bremerhaven, blickt auf ein Jahr im permanenten Ausnahme-Zustand zurück.

Ulrich Mokrusch, Intendant des Stadttheaters Bremerhaven, blickt auf ein Jahr im permanenten Ausnahme-Zustand zurück.

Foto: Scheschonka

Kultur

Bremerhavens Intendant: Theater probt weiter

1. Januar 2021 // 12:05

Ulrich Mokrusch, Intendant des Stadttheaters Bremerhaven, blickt auf ein Jahr zurück, in dem nur vier Monate lang gespielt wurde.

Es wird weitergeprobt. „Sobald ein Öffnungsdatum feststeht, werden wir so viel spielen wie möglich“, sagt Mokrusch im Interview mit der NORDSEE-ZEITUNG. Damit die Bühne dann nicht durch Proben blockiert ist, werden einige Produktionen gestrichen, darunter die Oper „Oceane“, das Schauspiel „Doitscha“ und die zwei Produktionen der Niederdeutschen Bühne.

Stücke in der Warteschleife

„Der November-Lockdown hat uns wirklich die Beine weggehauen“, so Mokrusch. Etliche Produktionen, darunter zwei Ballette, eine Oper und das Musical „Chicago“, seien kaum gezeigt worden. Andere Stücke seien quasi premierenfertig.

Viel Zuspruch vom Publikum

Dass das Publikumsinteresse erlahmen könnte, befürchtet Mokrusch nicht. „Wir bekommen viel Zuspruch nach dem Motto ,Haltet durch‘“. Für den Intendanten, der im Herbst nach Osnabrück wechselt, ist es die letzte Spielzeit an der Weser.

Welche Premieren Ulrich Mokrusch für 2021 noch plant und warum es in Osnabrück Proteste gegen ihn gibt, lest Ihr auf NORD|ERLESEN.

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