Ist mit seinem Buch „Das neue Lernen heißt Verstehen“ in den Bestsellerlisten: Henning Beck.

Ist mit seinem Buch „Das neue Lernen heißt Verstehen“ in den Bestsellerlisten: Henning Beck.

Foto: Hans Scherhaufer

Kultur

Es stimmt wirklich: Wer nicht fragt, bleibt dumm

4. Mai 2020 // 14:00

Wir hatten es immer geahnt, jetzt bestätigt ein Experte: Stures Auswendiglernen mag vor einer Klausur nützlich sein, langfristig bringt es rein gar nichts.

Lernen, ohne zu verstehen

„Man kann alles Mögliche lernen, ohne jemals verstanden zu haben, um was es eigentlich geht“, sagt der Neurobiologe und Bestsellerautor Henning Beck („Das neue Lernen heißt Verstehen“). Vielmehr komme es darauf an, Ursache und Wirkung von Zusammenhängen erkennen und auf neue Probleme übertragen zu können.

Wie Kreativität entsteht

Heute bestehe die Gefahr, dass Schüler zu Antwortgebern statt Fragestellern gemacht würden. Wissen und Kreativität könnten so aber nicht entstehen. „Die Welt ist voll von Menschen, die Antworten geben. Eigentlich gibt es viel zu viele davon“, sagt Beck. Aber nur „neue Fragen eröffnen neue Perspektiven und damit neue Möglichkeiten, eines Problems Herr zu werden“.

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