Lule Duriqi

Die Kugel-Skulptur vor dem Schulzentrum Geschwister Scholl ist für Lule Duriqi ein besonderer Ort: Hier kam sie nach 1993 regelmäßig vorbei, um Deutschkurse zu besuchen.

Foto: Lothar Scheschonka

Kultur

Heute hilft sie selbst Migrantinnen in Bremerhaven

25. April 2021 // 17:00

Lule Duriqis Porträt ist am Neubau des Deutschen Auswandererhauses zu sehen. 1993 floh sie, 16 Jahre alt, aus dem Kosovo nach Bremerhaven.

Kindheit von Bedrohung geprägt

Die heute 44-Jährige erinnert sich an eine Kindheit im zerfallenden Jugoslawien, die von ständiger Bedrohung geprägt war. „Alle Institutionen, in denen man Albanisch sprach, wurden geschlossen, auch die Schulen,“ erzählt sie.

„Eine Reise ins Nirgendwo“

Als ihr Vater in Gefahr geriet, floh er mit seiner Familie kurzentschlossen. „Für mich war das eine Reise ins Nirgendwo“, sagt Duriqi. Heute hilft sie in einer Bildungseinrichtung anderen Migrantinnen, sich zurechtzufinden.

Wie Schleuser die Familie in Deutschland aussetzten und wie sich Lule Duriqi ihren Berufswunsch erfüllte, erfahren Sie bei NORD|ERLESEN.

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