Sulaiman Masomi leitet den Workshop und slammt auch selbst bei seinem Solo-Abend.

Sulaiman Masomi leitet den Workshop und slammt auch selbst bei seinem Solo-Abend.

Foto: Stuertz/pr

Kultur

Poetry Slam rund ums Thema Flucht

Von nord24
16. September 2017 // 19:30

Was bedeutet für mich das Thema Flucht? Was ist Migration? Und schließlich: Wie bringe ich meine Gedanken zu Papier? Antworten auf diese Fragen erhalten Bremerhavener Oberstufenschüler in einer dreitägigen Poetry-Slam-Schreibwerkstatt, die gemeinsam vom Deutschen Auswandererhaus und den Deichpoeten organisiert wird.

Kultureller Botschafter mit Migrationserfahrung

Gefördert wird das Projekt von der Dieckell-Stiftung. Für die Schreibwerkstatt konnte Sulaiman Masomi gewonnen werden: Der gebürtige Afghane verfügt nicht nur über zehnjährige Bühnenerfahrung, er wurde auch im Jahr 2013 nordrhein-westfälischer Landesmeister im Poetry Slam und war im selben Jahr Finalist der deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften. Außerdem besitzt er selbst Migrationserfahrung. Als kultureller Botschafter bereiste er für das Goethe-Institut Städte wie Kairo, Mexiko-City, Riga, San Francisco und Jerusalem, um seine Werke vorzustellen und Workshops zu geben. Rund um die Schreibwerkstätten finden zwei Sonderveranstaltungen statt: Den Beginn macht Sulaiman Masomi. Im Rahmen eines Solo-Abends gibt er im am Mittwoch, 20. September, 19 Uhr im Roxy-Kino im Deutschen Auswandererhaus einen Einblick in sein Können.

Schüler präsentieren selbst verfasste Texte

Zwei Tage später präsentieren die Schüler in einer Abschlussveranstaltung ihre im Workshop entstandenen Texte beim Poetry-Slam am Freitag, 22. September, 19 Uhr, ebenfalls im Roxy-Kino des Deutschen Auswandererhauses. Moderiert wird der Slam von Sulaiman Masomi. Gast-Poet an diesem Abend ist Simeon Buß: Mal lyrisch, mal prosaisch – der Landesmeister von Bremen und Niedersachsen im Poetry Slam 2015 versteht, in die Köpfe seiner Zuhörer einzudringen und sie ordentlich durchzumischen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung vom Saxofonisten Lars Hierath.

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