Die Pandemie-Krise bietet aus Gianna Nanninis Sicht die Chance, sich künstlerisch auf eigene Wurzeln zu besinnen.

Die Pandemie-Krise bietet aus Gianna Nanninis Sicht die Chance, sich künstlerisch auf eigene Wurzeln zu besinnen.

Foto: Ferrari/dpa

Kultur

Rockersängerin Gianna Nannini komponiert im Aufzug

Von nord24
25. April 2020 // 21:30

Die italienische Rocksängerin Gianna Nannini („Bello e Impossibile“) hat Ideen für neue Lieder häufig an ungewöhnlichen Orten.

„Oft fallen mir Melodien ein, wenn ich im Fahrstuhl bin, ich kann nicht erklären warum, aber es ist so“, sagte die 63-Jährige der Zeitung „La Repubblica“ vom Samstag.

Musikerin harrt in Mailand aus

Die Musikerin aus Sienna in der Toskana verbringt die Phase der Corona-Pandemie in Mailand, der Metropole der Lombardei. In der Region war der Ausbruch der Lungenkrankheit im Februar zuerst aufgefallen. In ganz Italien gelten seit März strenge Ausgehverbote.

Arbeit in der Isolation

Ihr Studio sei eigentlich in London, erzählte sie. Trotzdem bekomme sie es auch mit weniger Ausstattung hin: Sie arbeite auch in der Zeit der Isolation, in der sie zu Hause festsitze. Sie schreibe viele Lieder, „besonders für andere, aber vielleicht werde ich auch welche für mich nutzen“.

Pandemie als Chance

Die Pandemie-Krise bietet aus Nanninis Sicht die Chance, sich künstlerisch auf eigene Wurzeln zu besinnen. Sie wünsche sich, dass italienische Musik wieder mehr Gewicht bekomme: „Ich denke, es ist wichtig, Italien und dem Minister, der etwas dafür tun kann, zu sagen, dass wir unsere Musik wiederbeleben müssen.“ Das sei kein Patriotismus, sie schwenke nicht die italienische Flagge, aber das sei ökonomisch jetzt wichtig.

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