Inga Herrmann, Anne Breitlauch

An Rudolf Möschter aus Hohndorf in Schlesien, der als Kriegsgefangener nach Bremerhaven kam und hier blieb, erinnern sich seine Enkelin Inga Herrmann (links) und seine Tochter Anne Breitlauch mit einem Familienbild.

Foto: Lothar Scheschonka

Kultur

Kriegsgefangener fand Job am Flugplatz Weddewarden

13. Juni 2021 // 17:05

Als Kriegsgefangener kam der schlesische Bauer Rudolf Möschter nach Weddewarden. Sein Porträt hängt am Neubau des Auswandererhauses.

Mit der Hilfe von Schleppern

Anne Breitlauch aus Langen, Rudolf Möschters jüngstes und einziges noch lebendes Kind, war vier Jahre alt, als die Familie am Heiligabend 1948 in Bremerhaven eintraf. „Es war schwierig für meine Mutter, mit uns Kindern die Sowjetische Besatzungszone zu verlassen“, erzählt sie. „Wir mussten uns von Schleppern helfen lassen.“

Für die Amerikaner gearbeitet

Ihre Tochter Inga Herrmann hat schon als Kind gern die Familienfotos durchstöbert. Sie hat die Geschichte ihres Großvaters erforscht. Der arbeitete ab 1946 für die Amerikaner auf dem Flugplatz Weddewarden.

Was die getrennte Familie im Zweiten Weltkrieg erlebte und wo Rudolf Möschter seine Heimat sah, erfahren Sie unter NORD|ERLESEN.

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