Neu im Philharmonischen Orchester: Beim Oboe-Spiel wirft Friederike Bassek auch ein gebrochener Arm nicht aus der Bahn.

Neu im Philharmonischen Orchester: Beim Oboe-Spiel wirft Friederike Bassek auch ein gebrochener Arm nicht aus der Bahn.

Foto: privat

Kultur

Oboe-Spielerin aus Bremerhaven spielte mit gebrochenem Arm

29. April 2020 // 10:00

„Als Solooboistin sitzt man auf dem Präsentierteller“, sagt Friederike Bassek. Die 28-Jährige spielt seit Anfang 2019 im Philharmonischen Orchester mit.

Musik kein Thema

Geboren ist sie in Herne-Wanne-Eickel. „Musik war zu Hause kein Thema“, sagt sie. „Ich habe in der Schule Blockflöte gelernt wie alle.“ Doch eine nette Lehrerin in der Musikschule machte ihr am Tag der offenen Tür Lust auf die Oboe. „Es war wie bei Harry Potter: Der Zauberstab sucht sich seinen Zauberer.“

Notenfressen macht Profis

Bassek hat an vielen Orten studiert: Essen, Tel Aviv, Rotterdam, Lausanne, Würzburg, sammelte Orchestererfahrung von Hamburg bis Zermatt. „Das schnelle Lesen, das Notenfressen, das ganz andere Arbeiten am Theater macht einen erst zum Profi.“ Dass sie sich im Januar den linken Arm brach, hat sie nicht aus der Bahn geworden: Zehn Tage spielte sie schon wieder.

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