Blizzard

Der Blizzard "Jonas" hat das öffentliche Leben in weiten Teilen der US-Ostküste am Wochenende lahmgelegt. Doch als der Sturm vorbei war, vergnügten sich viele Menschen im Schnee.

Foto: REYNOLDS/DPA

Kurios

Blizzard friert Ostküste der USA ein

Von nord24
24. Januar 2016 // 20:20

Einer der härtesten Schneestürme seit vielen Jahren hat an der Ostküste der USA das öffentliche Leben lahmgelegt. Mancherorts schneite es am Wochenende knapp einen Meter. Es gab fast 20 Tote, mehr als 6000 Flüge wurden abgesagt und über 220 000 Menschen waren ohne Strom. Vielerorts wurden historische Schneehöhen erreicht. Der Schnee fiel seit Freitag fast 36 Stunden, heftige Winde machten den Sturm auch in Washington DC zu einem Blizzard. Dort gehörte "Snowzilla" zu den Top Fünf der schlimmsten Schneestürme. Die Aufräumarbeiten werden Tage dauern. Nach Angaben der "Washington Post" kamen an der Ostküste mindestens 19 Menschen in Folge des Wetters ums Leben - einige von ihnen beim Schneeschaufeln wegen Herz-Kreislauf-Problemen. 2200 Nationalgardisten waren im Einsatz. Es gab mehrere Tausend Verkehrsunfälle. Elf Bundesstaaten und die Hauptstadt riefen den Notstand aus. Es gab im gesamten Gebiet für mehr als 220 000 Menschen Stromausfälle - das ist angesichts des fast komplett aus Überland-Leitungen bestehenden Netzes eher wenig. Der Sturm führte in einigen Küstengebieten zu Überflutungen.

Blizzard trifft New York besonders heftig

Besonders heftig traf es auch New York. Dort war der Schneesturm laut "New York Times" der zweistärkste seit 1869. Es wurden 68 Zentimeter Schnee gemessen, nur 3 Millimeter unter dem Rekord. Für die Weltstadt, Long Island sowie Brücken und Tunnel von und nach New Jersey hob Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag das Fahrverbot wieder auf. Auch bei Twitter wirbelte der "Snowzilla":

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