Craft Beer ist einer der Trends 2016: Die hochwertigen Biere brachten Vielfalt an die Theken.

Craft Beer ist einer der Trends 2016: Die hochwertigen Biere brachten Vielfalt an die Theken.

Foto: Rumpenhorst/dpa

Kurios

Craft Beer, Einhörner und Face Swap: Das waren die Trends 2016

Von nord24
19. Dezember 2016 // 17:00

Von A wie Amazon Dash bis Z wie Zoomania: Diese Themen entwickelten sich 2016 zu wahren Trends und Szene-Themen.  Amazon Dash: Der Online-Händler Amazon bietet nun auch in Deutschland per WLAN verbundene Bestellknöpfe für ausgewählte Markenprodukte an. Auch der Lautsprecher "Amazon Echo" ist neu: Eine Spracherkennungstechnologie hilft etwa beim Musikhören oder Taxiruf. Barbara: Mit Plakaten und Schildern ist "Barbara" zur Internet-Größe geworden. Ihre Identität hält die linksalternative Streetart-Künstlerin, die 2016 einen Grimme-Online-Award gewann und wohl in Heidelberg lebt, aber auch viel in Berlin ist, geheim. Beliebt ist ihre Bearbeitung von Schildern. Craft Beer: Craft Beer aus kleinen Brauereien, ein Trend aus den USA, gibt es inzwischen fast überall - ein Megatrend. In diesem Jahr schien nun fast jeder mitbekommen zu haben, dass man auch mal ein fruchtig schmeckendes, hopfenreiches Pale Ale oder Indian Pale Ale (IPA) probieren kann statt nur klassisches Pils oder Helles. Die immer lacht: Dieser Ohrwurm von Stereoact feat. Kerstin Ott scheint von 2016 zu bleiben. Die Liedermacherin Ott schrieb das Werk einst für eine kranke Freundin, berühmt wurde nun aber eine Art Tanzversion des Songs. Die Sängerin ermutigt die Frau, die ihre Traurigkeit mit Lachen kaschiert, ihre wahren Gefühle zu zeigen. Einhorn: Das trendige Fabelwesen war fast überall zu sehen - auf Kindergeburtstagen, Popfestivals, Anti-Nazi-Demos, Pullis, Jutebeuteln, Tassen, Kissen, Torten und schließlich auch auf Schokolade. Der kindische Modetrend hat etwas mit Ironie und Realitätsflucht zu tun: Einhörner stehen für Friede und Freude. Fly sein: Zum "Jugendwort des Jahres" kürte eine Jury nach "Läuft bei dir" (2014) und "Smombie" (Smartphone-Zombie; 2015) das eher künstliche "Fly sein" (besonders abgehen). Bei einer Online-Wahl des Langenscheidt-Verlags hatte das zustimmende "Isso" gewonnen. Gesichtertausch: Face-Swap-Apps waren 2016 angesagt. Man kann in Echtzeit mit Freunden das Gesicht tauschen, sein Gesicht in Gemälde hineinmontieren oder Gesichtszüge von Promis oder Kunstfiguren annehmen. Handy-Spaß in einem ansonsten schrecklich ernsten Jahr. Holland und Holz: zwei eingängige Hits 2016 des Essener Hip-Hop-Duos 257ers. Die beiden Quatsch-Rapper Shneezin und Mike machen sich seit Jahren immer wieder zum Horst und sind für viele Kult. Island: Die isländische Mannschaft war der Fußballeuropameister der Herzen, schaffte es sogar, England im Achtelfinale aus dem Turnier zu werfen. Island begeisterte mit einprägsamer "Huh"-Ruf-Klatschchoreo und tollen Spieler-Namen wie Sigthorsson. James Corden: Der aus Großbritannien stammende US-Late-Night-Talker war 2016 ein Riesen-Internethit mit seiner unterhaltsamen TV-Idee, mit Stars im Auto zu singen (Carpool-Karaoke). So sang und quatschte er etwa mit Madonna, Lady Gaga, Sia, Selena Gomez oder Michelle Obama. Am meisten geklickt wurde der Clip mit Adele. Lieferdienst: Pizzataxi war gestern - App-gesteuerte Lieferdienste mit Fahrradkurieren, wie Foodora oder Deliveroo, schienen 2016 den Durchbruch zu erleben. Sie bringen auch Essen aus dem nahen (Lieblings-)Restaurant, das keinen eigenen Bringdienst hat. Mannequin Challenge: Bei diesem 2016 populären Internet-Trend veröffentlichten die Teilnehmer Videos, auf denen sie wie in einem Standbild posierten. Wer niesen muss, hat ein Problem. Pokémon Go: Das Smartphone-Spiel von Nintendo war im Sommer der Mega-Hype und wurde Hunderte Millionen Mal heruntergeladen. Die Spiele-App, mit der man virtuelle Monster in realer Umgebung fangen kann, löste Begeisterung aus - bei anderen nur Kopfschütteln. Auch unser nord24-Reporter Christoph Reiprich testete die App. Postfaktisch: Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) kürte diesen Begriff zum Wort des Jahres. Es beschreibt das Phänomen, wenn die öffentliche Meinung weniger von Tatsachen als von Gefühlen und Ressentiments beeinflusst werde. Quidditch: Der ganz große Harry-Potter-Boom ist zwar lange vorbei, aber die Sportart Quidditch soll erst noch im Kommen sein. Zumindest las man öfter von jungen Leuten, die das Spiel mit Bällen und Besen (die aber leider nicht fliegen) ernsthaft betreiben. Resting Bitch Face: Der Begriff machte dieses Jahr Karriere und beschreibt das Phänomen, dass Leute so aussehen, als seien sie genervt oder verachteten ihre Mitmenschen, obwohl sie selber eigentlich von einem neutralen Gesichtsausdruck bei sich ausgehen. Trampolinhallen: Hüpfen ist angesagt. In Deutschland öffneten auffällig viele Sprunghallen - auch für Erwachsene. Darin hüpfen Besucher nicht nur auf übergroßen Trampolinen, sondern spielen etwa auch Basketball oder Volleyball auf schwingendem Boden. Unterhose: Lange schien es unmöglich, dass die als Liebestöter verschriene warme lange Unterhose cool sein könnte und kein Produkt mehr zum Schämen - doch 2016 schien es so weit zu sein. Allerdings muss sie eng anliegen und jetzt lieber "Long John" genannt werden. Veggan: Tierische Produkte sind für Veganer tabu. Wer es jedoch nicht schafft, auf Eier zu verzichten, nennt sich dann halt "veggan" (aus vegan und dem englischen "egg"). Das Ergebnis sind zum Beispiel Avocado-Brote mit pochiertem Ei. White-Ink-Tattoos: Es gibt sie schon länger, aber dieses Jahr sah man sie noch öfter - und auch bei einigen Promis: White-Ink-Tattoos, sprich fast unsichtbare Tätowierungen mit weißer Tinte. Youtube und Gema: Zehntausende Musikvideos, die bei YouTube in Deutschland wegen des Streits zwischen der Videoplattform und der Rechte-Verwertungsgesellschaft gesperrt waren, wurden nach einem sieben Jahre langen Konflikt wieder frei zugänglich. Zoomania: Animations-Kinoerfolg über eine Häsin, die ihren Dienst als Polizistin antritt und das Verschwinden eines Otters aufklären soll. Es geht geradezu spielerisch, aber klug um Sexismus und Rassismus. Größter Lacher im Film sind - Achtung, In-Tier - die Faultiere. (dpa)

Craft Beer ist einer der Trends 2016: Die hochwertigen Biere brachten Vielfalt an die Theken.

"Barbara" versüßte Internetnutzern in den sozialen Medien das Jahr 2016.

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Craft Beer ist einer der Trends 2016: Die hochwertigen Biere brachten Vielfalt an die Theken.

Mit Face-Swap-Apps konnten Smartphone-Nutzer 2016 nicht nur Gesichter tauschen sondern auch einfach mal eine Panda-Maske tragen.

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Craft Beer ist einer der Trends 2016: Die hochwertigen Biere brachten Vielfalt an die Theken.

Kuriose Trends: Quidditch hat auch schon Deutschland erreicht.

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