Schon 1700 Bewerbungen hat Friedrich von Borries, Initiator des Stipendiums für das Nichtstun, bekommen.

Schon 1700 Bewerbungen hat Friedrich von Borries, Initiator des Stipendiums für das Nichtstun, bekommen.

Foto: Reinhardt/dpa

Kurios

Hamburger Stipendium: 1600 Euro fürs Nichtstun

Von Jonas Klüter
16. September 2020 // 07:33

Einmalig 1600 Euro fürs Nichtstun - dieses Angebot der Hochschule für bildende Künste Hamburg hat Bewerber aus der ganzen Welt angelockt.

Bewerbungen aus der ganzen Welt

„Aus allen Teilen der Welt haben wir Bewerbungen bekommen“, sagt Projektinitiator Friedrich von Borries. Ausgeschrieben wurde das Geld als „Stipendium für Nichtstun“ von der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK).

Nur wenig Ulk

Er habe wenig Ulk und viel ernst gemeinte Zuschriften bekommen, bei denen es den Bewerbern weniger um das Geld als um grundsätzliche Fragen gegangen sei, sagte von Borries. Bis zum Einsendeschluss der ungewöhnlichen Aktion haben sich ihm zufolge 1700 Menschen beworben.

Weltweites Medienecho

Überrascht hat den Professor das weltweite Medienecho auf die Aktion. Berichtet haben unter anderem der „Guardian“, die BBC und Fox News. Von Borries hat nach eigenen Angaben Interviews mit Nachrichtensendern aus Indien, China, Russland, Bulgarien und Afrika geführt.

Teil einer Ausstellung

Das Projekt ist Teil der Ausstellung „Schule der Folgenlosigkeit. Übungen für ein anderes Leben“, die von November an im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G) zu sehen sein soll.

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