Es ist schon erstaunlich, was die Besucher des Oktoberfestes in München alles verlieren.

Es ist schon erstaunlich, was die Besucher des Oktoberfestes in München alles verlieren.

Foto: Foto: Felix Hörhager/dpa

Kurios

Kurios: Das vergessen die Besucher auf dem Oktoberfest

Von Lili Maffiotte
3. Oktober 2016 // 17:45

In bierseligen Stunden auf dem Oktoberfest vergessen Besucher alljährlich alles Mögliche. Zu den kuriosen Funden zählten dieses Jahr zwei Romane "Nie wieder Blondinen" mit Widmung, ein ärztliches Attest und eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung - für die Dauer der Wiesn. Liegengebliebene Hörgeräte seien dagegen praktisch schon normal, sagte Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) am Montag zum Abschluss des Volksfestes.

Lack-Gummistiefel und Gebiss

Wie jedes Jahr vergaßen Besucher auch Gebisse, schon in der ersten Festwoche waren es drei Stück. Zu den Kuriositäten zählten ferner ein Blutdruckmessgerät, rote Lack-Gummistiefeletten, diverse Stöckelschuhe, eine Jeans und eine Kinder-Lederhose.

2915 Fundstücke insgesamt

Bis Wiesn-Schluss zählte das Fundbüro gut 2915 Fundstücke, darunter 680 Kleidungsstücke, Hunderte Geldbörsen, Ausweise, Smartphones und Handys, Brillen, Schlüssel - und trotz des neuen Verbots 90 Taschen, Rucksäcke und Beutel. Ob sie die erlaubte Größe von drei Litern Fassungsvermögen überschritten, wurde nicht mitgeteilt.

Weniger Besucher beim Oktoberfest

In diesem Jahr wurde aus Sicherheitsgründen ein Zaun um das Festgelände aufgebaut. Deshalb waren auch große Taschen verboten. Die Organisatoren zählten insgesamt weniger Besucher in diesem Jahr: 5,6 Millionen Gäste kamen nach einer ersten Schätzung. Das sind rund 300 000 weniger als im Vorjahr. Noch weniger Besucher waren zuletzt nach der Statistik der Stadt im Jahr 2001 nach den Terror-Anschlägen von York mit 5,5 Millionen Besuchern registriert.  

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