Neuheiten Süßwarenmesse

Trotz der Vielzahl an neuen Süßigkeiten: Die beliebteste Nascherei der Deutschen ist nach wie vor Schokolade.

Foto: Foto Berg/dpa

Kurios
Wirtschaft

Lust auf Süßigkeiten ist ungebrochen

Von nord24
26. Januar 2016 // 17:18

Erdnüsse mit einem essbaren Überzug aus Gold oder Lakritz mit Rhabarber - die Süßwarenindustrie versucht Verbraucher mit immer neuen Kreationen zu locken. Ganz oben in der Süßigkeiten-Gunst der Bundesbürger steht aber nach wie vor ein Klassiker. Die Milchschokolade steht ganz oben auf den Einkaufslisten, wenn es um Süßwaren und Knabberartikel geht. Das berichtet der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) im Vorfeld der Internationalen Süßwarenmesse ISM in Köln (31. Januar bis 3. Februar). Insgesamt nahm der Pro-Kopf-Verbrauch von Knabberartikeln und Süßwaren im vergangenen Jahr weiter zu. Jeder Deutsche verzehrte durchschnittlich 32,48 Kilogramm.

Jeder Deutsche gibt durchschnittlich fast 110 Euro im Jahr für Süßigkeiten aus

Auch die jährlichen Ausgaben stiegen um 3,2 Prozent auf durchschnittlich 109,16 Euro, die jeder Bundesbürger im Schnitt in Süßigkeiten "investiert". Zu den Gewinnern in der Kundengunst gehörten dabei vor allem salzige Snacks und Fruchtgummi. Zu den Neuheiten bei der Süßwarenmesse zählen in diesem Jahr Bio-Erdnüsse mit einem Überzug aus essbarem Gold oder Silber oder Lakritz mit Rhabarber. "Um den Kunden bei Kauflaune zu halten, sind immer wieder innovative Produkte erforderlich", sagt Ludwig Veltmann als Sprecher des Süßwarenhandels.

Die Olympischen Sommerspiele sollen die Knabber-Industrie ankurbeln

In diesem Jahr hoffen die Hersteller durch große Sportereignisse wie die Olympischen Sommerspiele oder die Fußballeuropameisterschaft auf gute Geschäfte vor allem bei Knabberartikeln. Im Trend seien Frucht- und Gemüsesnacks ebenso wie fleischhaltige Knabbereien, hieß es. Aktueller Favorit in der Verbrauchergunst seien jedoch immer noch Chips. Die deutsche Süßwarenindustrie steigerte ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 2,6 Prozent auf rund 12,58 Milliarden Euro. Die Produktion erhöhte sich um 0,2 Prozent au 3,99 Millionen Tonnen. Etwa die Hälfte der deutschen Produktion ging in den Export.  

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