Den Streit um den Bratwurst-Verkauf hat ein Imbissbetreiber verloren.

Den Streit um den Bratwurst-Verkauf hat ein Imbissbetreiber verloren.

Foto: Pleul/dpa

Kurios

Niederlage für Imbissbetreiber im Bratwurst-Streit

Von nord24
3. Mai 2016 // 16:53

Ein Zaun trennt die älteste Autobahnraststätte Deutschlands vom angrenzenden Parkplatz. Daher verkaufen Georg und Christina Wagner, die 2009 die Immobilie vom Bund gekauft haben, ihre Bratwürstchen über den Zaun. Das wollten die Behörden unterbinden - und bekamen vor Gericht recht. 

Imbissbetreiber haben keine Konzession

Bereits 2013 hatten die Behörden den Verkauf untersagt. Dagegen legten die Imbissbetreiber Widerspruch ein. Nun kassierten vor Gericht eine Niederlage.

Es liege keine Konzession vor, stellt der Vorsitzende Richter Bengt Fuchs fest. Und der Verkauf an Kunden auf dem Parkplatz auch über den Zaun hinweg sei eine "erlaubnispflichtige Sondernutzung".

Die Geschichte der Gaststätte

Mit dem Bau der A9 wird das Walderholungsheim Rodaborn zur Raststätte umgebaut und 1936 eröffnet - die erste in Deutschland. 2004 kündigt der Betreiber Tank&Rast den Konzessionsvertrag, über Jahre steht das historische Gebäude leer. Dann kaufen Georg und Christina Wagner aus Karlsruhe 2009 dem Bund die Immobilie ab. Im Jahr darauf starten sie den Verkauf von Bratwürsten und Getränken. (dpa)

 

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