Das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" sorgt derzeit für allerlei Kuriositäten.

Das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" sorgt derzeit für allerlei Kuriositäten.

Foto: Warnecke/dpa

Kurios
Netzwelt

Pokémon Go unter Beschuss: Spieler geraten in Bundeswehr-Schießübung

Von nord24
17. Juli 2016 // 17:30

Der Hype um das Smartphone-Spiel "Pokémon Go" hält auch in Deutschland weiter an - und sorgt für immer kuriosere Meldungen. In Niedersachsen haben sich drei Spieler in Lebensgefahr begeben, als sie auf einen Truppenübungsplatz der Bundeswehr liefen. 

Trio auf Truppenübungsplatz

Im niedersächsischen Bergen (Landkreis Celle) haben sich am Mittwochabend drei Spieler in Lebensgefahr begeben. Wie erst jetzt bekannt wurde, sei das Trio trotz geschlossener Schranke und einer gehissten roten Fahne auf einen Truppenübungsplatz gefahren. Zu dem Zeitpunkt absolvierten Bundeswehr-Soldaten dort ein Schießtraining mit scharfer Munition, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte.

Sicherheitsdienst stellt Pokémon-Jäger

Der Sicherheitsdienst habe die drei Pokémon-Jäger auf dem 28.000 Hektar großen Gelände aufgegriffen. "In Bergen wird scharf geschossen, dort liegen auch viele Blindgänger. Das kann lebensgefährlich sein", sagte Oberstleutnant Jürgen Engelhardt vom Landeskommando Niedersachsen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Keine Angaben zum Alter

Als die drei Pokémon-Jäger aufgegriffen wurden, seien sie derart in ihre Handys vertieft gewesen, dass der Sicherheitsdienst sie darauf habe hinweisen müssen, die Geräte auszuschalten, so der Oberstleutnant. Anschließend habe der Wachdienst dafür gesorgt, dass sie das Gelände verlassen. Dem Trio droht nun eine Geldbuße wegen unbefugten Betretens der militärischen Anlage. Nähere Angaben zum Alter und der Herkunft der Pokémon-Jäger machte die Bundeswehr nicht.

Pokémon Go: Überfälle häufen sich

Auch einer 16-jährigen Schleswig-Holsteinerin wurde Pokémon Go nun zum Verhängnis: Dem Mädchen wurde am Sonnabendabend in Neumünster auf offener Straße während des Spielens ihr Smartphone geklaut. Ein Radfahrer riss es ihr in Neumünster aus der Hand. Damit setzt sich die Reihe von Überfällen auf Pokémon-Go-Spieler im Norden fort: Vor wenigen Tagen wurde eine Bremerin auch Opfer eines Diebstahls während sie Pokémon Go spielte.

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