Plüschiger Dribbelkünstler: Ein Wolf wird das Maskottchen der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland.

Plüschiger Dribbelkünstler: Ein Wolf wird das Maskottchen der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland.

Foto: Kochetkov/dpa

Kurios
Sport

Russen wählen Wolf zum Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018

Von nord24
22. Oktober 2016 // 15:30

Das Maskottchen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist ein Wolf. Er solle "Sabiwaka" heißen, sagte Vizeministerpräsident und Fußballverbandschef Witali Mutko. In einer bunten Show im russischen Staatsfernsehen kürte das Organisationskomitee gestern Abend in Moskau den Sieger einer Internet-Abstimmung, an der mehr als eine Million Fußballfans teilgenommen hatten.

Wolf, Katze oder Tiger?

Dabei hatten die Fans die Wahl zwischen dem Wolf, einer Katze und einem Tiger im Raumfahreranzug. Mit deutlicher Mehrheit entschieden sich 52,8 Prozent der Fans für den Wolf. Die Katze kam auf 20,4 Prozent, der Tiger auf 26,8. Der Name des Maskottchens stand nicht zur Abstimmung.

"Er ist flauschig"

"Er ist flauschig und hat wirklich nette Augen", sagte die Schöpferin Jekaterina Botscharowa über ihren Wolf. "Ich habe einen Hund zu Hause. Der Wolf ähnelt ihm ein bisschen", meinte die Design-Studentin aus Tomsk in Sibirien in der Sendung im Stil einer Late-Night-Show.

Sportbrille und Dribbelkünste im Bewerbungsclip

Mit seiner breiten Sportbrille und den Dribbelkünsten, die der Wolf im offiziellen "Bewerbungsclip" an den Tag legt, erinnert er ein wenig an den früheren niederländischen Mittelfeldstar Edgar Davids (43). Davids' Markenzeichen auf dem Platz war lange eine orange gefärbte Brille, die er zum Schutz seiner Augen trug.

Wolf soll ins nationale Gedächtnis eingehen

Die Weltmeisterschaft, bei der Deutschlands Nationalelf ihren Titel verteidigen will, findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in Russland statt. Der Wolf solle ins nationale Gedächtnis eingehen wie damals "Mischa" bei den Olympischen Spielen, sagte Fußball-Chef Mutko. Im Werbeclip zur Vorstellung von "Sabiwaka" hieß es: "Keiner ist schneller." Die Animation endet mit einem Wolfsheulen. Vielleicht taugt dies ja als Vorbild für den Torjubel der russischen Sbornaja bei der Heim-WM in zwei Jahren.

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