Ein Mitglied eines englischen Teams stapelt  Becher zu einer Pyramide. In Speichersdorf (Bayern) findet die Weltmeisterschaft im Sport Stacking statt. Beim Sport Stacking geht es darum, zwölf Becher in einer möglichst kurzen Zeit in verschiedener Reihenfolge und in verschiedenen Pyramidenformen auf- und abzubauen.

Ein Mitglied eines englischen Teams stapelt Becher zu einer Pyramide. In Speichersdorf (Bayern) findet die Weltmeisterschaft im Sport Stacking statt. Beim Sport Stacking geht es darum, zwölf Becher in einer möglichst kurzen Zeit in verschiedener Reihenfolge und in verschiedenen Pyramidenformen auf- und abzubauen.

Foto: Nicolas Armer/dpa

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Sport

Weltmeisterschaft im Sport Stacking: Becherstapeln in Höchstgeschwindigkeit

Von nord24
2. April 2016 // 21:31

Die Becher formieren sich scheinbar wie von selbst in Windeseile zu dreieckigen Formationen aus insgesamt zwölf Bechern. Im bayerischen Speichersdorf wird an diesem Wochenende um die Weltmeisterschaft im Becherstapeln - dem "Sport Stacking", wie es auch genannt wird - gekämpft. 270 Profis aus 21 Nationen sind dabei. "Gestackt" wird in fünf Disziplinen. Dabei werden zum Beispiel dreimal drei (3-3-3) oder drei, sechs und drei (3-6-3) Plastikbecher neben- und aufeinander gestapelt. Am schwierigsten ist die Disziplin "Cycle", in der verschiedene Formationen nacheinander auf- und abgestapelt werden, darunter auch eine Pyramide aus allen zwölf Bechern.

Stacker treten auch im Doppel gegeneinander an

Es gibt außerdem ein Doppel, bei dem ein Teilnehmer die linke Hand übernimmt, ein anderer die rechte. Und bei der Staffel treten fünf "Stacker" gemeinsam an. Ihre Zeiten werden addiert.

Die Becher dürfen nicht umfallen

Gastgeber der diesjährigen WM ist der Verein Hochstapler Speichersdorf. Die Meisterschaft wird jährlich ausgetragen und findet bereits zum zweiten Mal in Deutschland statt. "Das Ganze muss nicht nur schnell gehen, sondern auch fehlerfrei sein", erklärt Veranstalter Christian Porsch. Auf eine vorgeschriebene Reihenfolge beim Auf- und Abstapeln kommt es hierbei an und die Becher dürfen nicht umfallen.

Zu schnell für das bloße Auge

"Die besten unter den Staplern sind so schnell, dass eine genaue Auswertung ihrer Leistung nur mithilfe einer Videoaufnahme im Nachhinein möglich ist - mit bloßem Auge ist ihnen kaum zu folgen", ergänzt Porsch. Vor Ort ist auch der Amerikaner Larry Goers, Direktor des Weltverbandes der Sportstapler (WSSA) und Mitbegründer der Sportart. "Die Ursprünge des Sportstapelns liegen in den späten 1980er-Jahren in Kalifornien, wo sich auf Jugendferienlagern ein Spiel entwickelte, bei dem aus Trinkbechern Pyramiden aufgebaut wurden", erklärt er. Seit 1998 gibt es "Sport Stacking" in den USA und es wird an vielen Schulen als Sportart praktiziert. Seitdem gewinnt das "Stacken" weltweit zunehmend an Beliebtheit und ist seit 2016 auch anerkannte Sportart im bayerischen Landessportverband.

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