Festival in Texas: Vier Tage lang werden Klapperschlangen gefangen, um sie hinterher zu töten.

Festival in Texas: Vier Tage lang werden Klapperschlangen gefangen, um sie hinterher zu töten.

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Kurios

Blutige Jagd auf Klapperschlangen

Von nord24
13. März 2016 // 15:14

Die kleine Stadt Sweetwater im US-Staat Texas hat jedes Jahr ein Festival, das es so nirgendwo anders gibt: Im Mittelpunkt steht eine blutige Jagd auf Klapperschlangen. Wie die "Washington Post" schilderte, werden bei dem viertägigen Ereignis, das bis Sonntag dauern sollte, Tausende von Klapperschlangen gefangen und in einer Arena vor den Augen einer großen Zuschauermenge geköpft und gehäutet.

Erst Gift rausziehen, dann Kopf ab

Dem Zeitungsbericht zufolge zieht das Spektakel Jäger aus verschiedenen Teilen der USA und auch ausländische Touristen an. Mehr als 25 000 Menschen sähen jedes Jahr zu, wie den gefangenen Tieren zunächst das Gift entzogen werde, bevor man ihnen den Kopf abschlage und nach dem Häuten die kleinen Herzen herausschneide.

Höhepunkt: Frittierte Schlangen

Die alljährliche Jagd sei vor 59 Jahren gestartet worden, um die hohe Zahl der Klapperschlangen in dem Gebiet zu dezimieren. Ihre Haut werde verkauft, das Gift für Forschungszwecke veräußert und das Fleisch frittiert gegessen - als ein weiterer Höhepunkt des Festivals.

Fangmethode in der Kritik

Allerdings sind der "Washington Post" zufolge seine Tage möglicherweise gezählt: Die für den Schutz von Wildleben zuständige texanische Behörde erwäge ein Verbot der Methode, mit der die Schlangen gefangen würden. Die Jäger pumpen dazu Gas in Felsspalten und Höhlen - und das sei schädlich für die Umwelt und andere Tiere.

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