Ein alkoholisierter Passagier sorgte auf einem Flug von Philadelphia nach Miami für chaotische und unhaltbare Zustände für Flugbegleiter und die anderen Fluggäste.

Ein alkoholisierter Passagier sorgte auf einem Flug von Philadelphia nach Miami für chaotische und unhaltbare Zustände für Flugbegleiter und die anderen Fluggäste.

Foto: dpa

Kurios

Flugpassagier mit Klebeband an Sitz gefesselt

Autor
Von nord24
5. August 2021 // 10:13

Videos von einem mit Klebeband an seinen Sitz gefesselten Flugzeugpassagier sorgen in den USA für Wirbel.

Unangemessener Körperkontakt

Die Aufnahmen waren am Wochenende auf einem Flug von Philadelphia nach Miami entstanden. Zu dem ungewöhnlichen Vorfall teilte die Airline Frontier nun mit, der Fluggast habe unangemessenen Körperkontakt mit zwei Flugbegleiterinnen aufgenommen und einen ihrer Kollegen körperlich angegriffen. Der Passagier habe daraufhin festgehalten werden müssen, bis die Maschine in Miami landete und der Mann festgenommen wurde.

Alkoholisiert

Auf Videos ist zu sehen, wie ein junger Mann im Flugzeug herumschreit, um sich schlägt und schließlich mit Klebeband an den Sitz gefesselt wird. Der 22-Jährige soll zuvor auf dem Flug mehrere alkoholische Getränke bestellt haben, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Schließlich soll er die beiden Flugbegleiterinnen belästigt und den anderen Flugbegleiter attackiert haben. Fluggäste hätten schließlich geholfen, den Mann zu bändigen.

Volle Unterstützung der Gewerkschaft

Diese Situation sei eines der „schlimmsten Beispiele“ dafür, was während eines Flugs passieren könne, erklärte die Gewerkschaft der Flugbegleiter. „Ein betrunkener und wütender Passagier griff mehrere Mitglieder der Besatzung verbal, körperlich und sexuell an. Als er sich mehreren Versuchen der Deeskalation verweigerte, war die Besatzung gezwungen, den Passagier mit den an Bord verfügbaren Mitteln zu bändigen.“ Die Besatzung habe die volle Unterstützung der Gewerkschaft.

Wertschätzung, Respekt und Unterstützung

Zuvor hatte es große Aufregung gegeben, weil die Airline die involvierten Flugbegleiter Berichten zufolge suspendiert hatte. Frontier erklärte schließlich, die Mitarbeiter seien für die Dauer der Untersuchung des Vorfalls bezahlt freigestellt worden. Die Airline bringe allen Flugbegleitern höchste Wertschätzung, Respekt und Unterstützung entgegen - auch denen, die auf diesem Flug angegriffen worden seien.

Immer informiert via Messenger
Die Stadt Bremerhaven kauft das Karstadt-Gebäude. Hat die Innenstadt damit wieder eine Zukunft?
44 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger