Die Bürgerinitiativen warnen davor, dass Schutt des alten Wesermarsch-Meilers mittelfristig in Driftsethe landen könnte.

Die Bürgerinitiativen warnen davor, dass Schutt des alten Wesermarsch-Meilers mittelfristig in Driftsethe landen könnte.

Foto: Archivfoto Wagner/dpa

Cuxland

„AKW-Schutt? Nein, danke“

Von Jens Gehrke
18. Mai 2016 // 10:00

Zwei Bürgerinitiativen setzen sich gegen den Bau der geplanten Bauschuttdeponie in Driftsethe ein. Sie treibt die Sorge um, dass AKW-Beton-Bauschutt in die Gemeinde Hagen gelangen könnte.

Wohin mit dem Schutt?

2017 möchte Kraftwerkbetreiber Eon mit dem Rückbau des AKW beginnen, doch wo der dabei anfallende Beton-Bauschutt eingelagert werden soll, ist bisher noch nicht klar. Da in Driftsethe der Bau einer Bauschuttdeponie geplant ist, befürchten die Hagener Einwohner, dass das radioaktiv belastete Material letztendlich in ihrer Gemeinde landen wird.

Bürgerinitiativen zweifeln Darstellung der Behörden an

Von Behördenseite aus gilt der Bauschutt als "strahlenseitig unbelastet". Bei einem Infoabend in der Hagener Kirche teilten Mitglieder der Bürgerinitiativen ihre Sicht der Dinge mit. Etwa 30 Zuhörer waren gekommen. Insbesondere, dass der Schutt nicht strahle, zweifeln sie stark an. Warum sich die Initiativen so vehement gegen den geplanten Rückbau des AKW Unterweser stemmen und welche Alternative sie befürworten, lesen Sie heute in der NORDSEE-ZEITUNG.

Immer informiert via Messenger
Soll es Freiheiten für Geimpfte geben?
353 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger