Zwischen dem Krenkraftwerk Unterweser und der Gemeinde Loxstedt fließt nur die Weser. Kommte es beim Rückbau oder dem geplanten Zwischenlager zu einem Störfall, wäre die Gemeinde direkt betroffen

Zwischen dem Krenkraftwerk Unterweser und der Gemeinde Loxstedt fließt nur die Weser. Kommte es beim Rückbau oder dem geplanten Zwischenlager zu einem Störfall, wäre die Gemeinde direkt betroffen

Foto: Schmonsees

Cuxland

Angst vor dem Atommüll

Von Inga Hansen
20. Dezember 2015 // 19:07

Der stillgelegte Atommeiler in Esenshamm soll ab 2017 demontiert werden. Betreiber Eon hat den Antrag gestellt.  Im Cuxland fürchten Kommunalplitiker, dass der atomare Müll aus dem Rückbau auf Jahrzehnte dort lagern wird.

Räte sind gegen das Zwischenlager

Nach den Gemeinderäten in Hagen und Beverstedt hat sich nun der Loxstedter Rat einstimmig gegen die Pläne des Betreibers Eon ausgesprochen, auf dem Gelände des Kernkraftwerks Unterweser ein Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe zu bauen.

Endlager ist noch in weiter Ferne

Eon will auf dem Gelände des Kernkraftwerks Unterweser ein Zwischenlager zu bauen, um dort beim Abbau des Meilers all das zu lagern, was nicht hoch radioaktiv belastet ist. So lange, bis bundesweit ein Endlager für diese Stoffe da ist. Das soll der Schacht Konrad werden. Da es aber noch Jahrzehnte dauern könnte, bis das Endlager dort fertig ist, fürchten die Kommunalpolitiker im Cuxland, dass das Zwischenlager am AKW auf unabsehbare Zeit bestehen bleibt. (IH)

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