Die Anbindung des Bederkesaer Sees an den Hadelner Kanal, die den Fischen als Zu- und Abwanderungsmöglichkeit dient, sowie seine Nähe zur Nordsee macht das Gewässer für den Artenschutz des gefährdeten Aals (Bild) interessant.

Die Anbindung des Bederkesaer Sees an den Hadelner Kanal, die den Fischen als Zu- und Abwanderungsmöglichkeit dient, sowie seine Nähe zur Nordsee macht das Gewässer für den Artenschutz des gefährdeten Aals (Bild) interessant.

Foto: Pleul/dpa

Cuxland

Bederkesa: So wird der See jetzt bewirtschaftet

Von Hagen Haastert
17. April 2021 // 18:10

Seit November hat der Anglerverband Niedersachsen (AVN) den Bederkesaer See gepachtet. Sein Ziel: eine nachhaltige Bewirtschaftung.

Seit 1972 hatte die Fischerei und Räucherei Lasner den Bederkesaer See rund 47 Jahre lang bewirtschaftet. Nach dem Tod des Fischermeisters Harald Lasner stellte der Betrieb 2019 die Bewirtschaftung ein. Danach ruhte die Fischerei auf dem See. Verpächter ist das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg – Domänenamt Stade.

Pro Tag zwei Hechte erlaubt

Im Interesse einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Fischbestandes – vor allem der Raubfische – und eines guten Laichbestandes hat der AVN für den Bederkesaer See sogenannte Entnahmelimits und -fenster sowie Maximalmaße für die verschiedenen Fischarten festgelegt: So dürfen beispielsweise pro Tag zwei Hechte (50 bis 85 Zentimeter) und zwei Zander (50 bis 75 Zentimeter), pro Woche aber nur jeweils vier und Barsche nur unter 40 Zentimetern entnommen werden.

Unter welchen Bedingungen das Angeln am See erlaubt ist, lest Ihr im kostenlosen Artikel bei NORD|ERLESEN.

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