Auch auf der Homepage der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Band wird verkündet: Das Konzert fällt aus. Die Rede ist nur vom Großraum Bremerhaven. Der Ort Beverstedt wird nicht genannt.

Auch auf der Homepage der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuften Band wird verkündet: Das Konzert fällt aus. Die Rede ist nur vom Großraum Bremerhaven. Der Ort Beverstedt wird nicht genannt.

Foto: Screenshot

Cuxland

Behörden verhindern Hooligan-Konzert in Beverstedt

Von Christian Doescher
30. Juli 2016 // 18:22

Ein sogenannter Balladenabend der Hooliganband "Kategorie C - Hungrige Wölfe" ist von der Gemeinde Beverstedt und vom Landkreis Cuxhaven untersagt worden. Der Verfassungsschutz stuft die Gruppe als rechtsextrem ein. Im Laufe der Woche hatten sich Hinweise bei der Polizei verdichtet, dass die Band, die ihre Anhänger übers Internet mobilisiert, in Beverstedt am Sonnabend um 20 Uhr einen "Liederabend" veranstalten wollte. Das bestätigte am Sonnabend Polizeisprecherin Anke Rieken nord24.

Hooligan-Konzert wird als Geburtstagsfeier deklariert

"Solche Veranstaltungen werden nicht als Konzert, sondern als Geburtstags- oder Privatfeier deklariert", erläutert Rieken. Die Band habe die Absage "akzeptiert", die Polizei werde den ganzen Abend über aber wachsam bleiben. Einer der "Verhinderungsgründe" dürfte auch die besondere Situation Beverstedts vor 20 Jahren gewesen sein. 1996 war der Ort bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil sich gewaltbereite, rechtsextreme Jugendliche dort zusammengerottet hatten. Beverstedt hatte ein echtes Problem. Und hat es gelöst mit einer Strategie, die zum Vorbild wurde. Mehr zu dem Fall lesen Sie am Montag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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