Glasfaserkabel, wie sie auf dem Land jeder haben sollte (siehe Bild). Der Bokeler Hans Otto Lentz wünscht sich, dass der Breitbandausbau Sache der öffentlichen Hand wird.

Glasfaserkabel, wie sie auf dem Land jeder haben sollte (siehe Bild). Der Bokeler Hans Otto Lentz wünscht sich, dass der Breitbandausbau Sache der öffentlichen Hand wird.

Foto: Kirchner/dpa

Cuxland

Bokeler fordert Glasfaser-Grundversorgung aus staatlicher Hand

Von Ann-Kathrin Brocks
11. Dezember 2019 // 07:00

Gerade auf dem Land kommt der Ausbau vom Breitband nur schleppend voran. Nun aber verlegen in Beverstedt gleich zwei Unternehmen entsprechende Leitungen. "Stoppen Sie diesen Unsinn", fordert der Bokeler Hans Otto Lentz in einer Petition an den Deutschen Bundestag. Er wünscht sich, dass der Breitbandausbau Sache der öffentlichen Hand wird.

Sorgen, Nöte und Anregungen

Mit einer Petition oder auch Eingabe können Bürger ihre Sorgen, Nöte und Anregungen an das jeweilige Parlament richten. Wer sich zum Beispiel durch Verwaltungsentscheidungen benachteiligt fühlt oder Bitten und Vorschläge zur Gesetzgebung hat, kann dieses im Grundgesetz verankerte Recht nutzen. Nach Artikel 17 darf sich „Jedermann“ mit Bitten und Beschwerden an die Volksvertretungen wenden.

"Seinen Unmut kund tun"

„Man muss seinen Unmut doch kund tun!“, sagt Lentz. Er ärgert sich über den mehrfachen Aufriss der Straßen. „Außerdem erhalten nur lohnende Objekte einen Glasfaser-Anschluss und weniger wirtschaftliche Objekte erhalten überhaupt keinen Zugang. Die Randgebiete bleiben auf der Strecke."
Wie die Petition aufgenommen wurde, lest ihr jetzt auf norderlesen.de.

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