Ernste Mienen in Bramel bei der Diskussion im Gemeinderaum (von links): Kirchenvorstandsvorsitzende Gundula Allers, Gisela Meyer, Hilda Rusch, Günter Krivanek, Margrit Lodders, Herma Suhrhoff und Marlies Stuthmann. Von rechts: Henrik Wärner und Bürgermeisterin Marlies Stuthmann.

Ernste Mienen in Bramel bei der Diskussion im Gemeinderaum (von links): Kirchenvorstandsvorsitzende Gundula Allers, Gisela Meyer, Hilda Rusch, Günter Krivanek, Margrit Lodders, Herma Suhrhoff und Marlies Stuthmann. Von rechts: Henrik Wärner und Bürgermeisterin Marlies Stuthmann.

Foto: Fixy

Cuxland

Brameler müssen um ihr Pastorenhaus bangen

Von Barbara Fixy
5. Oktober 2016 // 07:00

Die Brameler müssen sich ernsthafte Sorgen um die Zukunft ihres Pastorenhauses machen.  Mit seinen 99,36 Quadratmetern  sind die Räume für die Gemeinde fast doppelt so groß wie erlaubt bei 426 Mitgliedern, die die Gemeinde hat. Das zumindest sagt die Landeskirche, die sparen will.

Brameler Gemeindehaus ist angeblich zu groß

Also sind die Gemeinden im Cuxland gefordert, ihre Gemeindehäuser auf den Prüfstand zu stellen. Bramel zum Beispiel dürfte nur 53,25 Quadratmeter Raum haben. Dass sogar einem Biohuhn mehr Platz zugestanden wird als künftig einem Brameler Christen, hat Gemeindemitglied Günter Krivanek berechnet.   Kirchenvorstandsvorsitzende Gundula Allers hat ihre Gemeindemitglieder jetzt zusammengerufen, damit sie sich Gedanken machen, wie es weitergehen  soll. Es zeichnet sich ab, dass die Übergröße des Gemeinderaums im Brameler Pfarrhaus  im Falle von Baumaßnahmen finanzielle Nachteile für die Gemeinde mit sich bringen wird.

Suche nach Nachfolger steht an

Außerdem droht weiteres Ungemach. Pastor Hans-Carl Schlüter hat nur noch eine halbe Stelle. Wenn er 2020 in den Ruhestand geht, ist damit zu rechnen, dass die Suche nach einem Nachfolger nicht leicht wird,  weil es schwierig ist, von der halben Pastorenstelle zu leben.

Brameler müssen um ihr Pastorenhaus bangen

Der Raum für die Gemeinde im Brameler Pastorenhaus steht auf dem Prüfstand. Nach dem Berechnungsschlüssel der Landeskirche steht den 426 Christen im Ort nur etwa die Hälfte des vorhandenen Platzangebots zu.

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