Lieber doch noch ein Jahr im Kindergarten? Viele Eltern sind noch zögerlicher als sonst, wenn es darum geht, zu beurteilen, ob ihr Kind schulreif ist.

Lieber doch noch ein Jahr im Kindergarten? Viele Eltern sind noch zögerlicher als sonst, wenn es darum geht, zu beurteilen, ob ihr Kind schulreif ist.

Foto: picture alliance/dpa

Cuxland

Corona: Flexi-Kinder hängen lieber Kita-Jahr dran

5. April 2021 // 17:00

Ein Jahr Corona: Das wirkt sich auch auf manche Kita aus. Immer mehr Eltern entscheiden sich für ein Jahr mehr Kita als Start in die Schule.

Die Rückstellung betrifft die sogenannten Flexi-Kinder, die zwischem dem 30. Juni und 30. September sechs Jahre alt werden. Diese Kinder können nach den Sommerferien in die Schule kommen, dürfen aber auch noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben. In Beverstedt haben sich mehr Eltern dafür entschieden, ihre Kinder erst 2022 einschulen zu lassen. „Diese Situation hatten wir bereits im letzten Jahr. In diesem Jahr ist die Anzahl nochmals gestiegen“, sagt Rathaus-Mitarbeiter André Holscher.

Thema in vielen Gemeinden

In anderen Gemeinden ist das zwar nicht so deutlich. Trotzdem macht man sich in vielen Rathäusern Gedanken darüber, was das für die Belegung der Kitas und Schulen bedeutet. Obwohl sich in der Gemeinde Schiffdorf nicht die gleiche Entwicklung abzeichne wie in Beverstedt, könne es im Laufe des kommenden Kindergartenjahres in einigen Einrichtungen zu Platz-Engpässen kommen, sagt dort zum Beispiel Gemeinde-Mitarbeiterin Alma Schmidt.

Welche konkreten Gründe Eltern dafür haben, ihre Kinder in diesem Jahr zurückstellen zu lassen, und wie das in anderen Gemeinden aussieht, das lest ihr schon jetzt auf NORD|ERLESEN und am Dienstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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