Angst ist aus seiner Sicht kein guter Ratgeber, wohl aber ein gesunder Respekt vor dem Virus, sagt Professor Dr. Benjamin Schüz von der Universität Bremen.

Angst ist aus seiner Sicht kein guter Ratgeber, wohl aber ein gesunder Respekt vor dem Virus, sagt Professor Dr. Benjamin Schüz von der Universität Bremen.

Foto: Arnd Hartmann

Cuxland

Corona-Regeln und Psychologie: Wie wir in der Pandemie denken

28. Oktober 2020 // 10:00

Wenn es um den Umgang mit den Corona-Regeln und der Pandemie geht, spielt die Psychologie eine große Rolle.

Angst ist kein guter Ratgeber

Professor Dr. Benjamin Schüz von der Universität Bremen gibt dazu im Interview auf NORD|ERLESEN und in der NORDSEE-ZEITUNG Einblicke. Angst ist aus seiner Sicht kein guter Ratgeber, wohl aber ein gesunder Respekt vor dem Virus und ein Risikobewusstsein. Wenn wir uns noch mit der Angst beschäftigen, kann es dazu führen, dass man sich nicht nur an die sinnvollen Verhaltensempfehlungen hält, sondern womöglich anfängt, Informationen auszublenden oder offen wird für alternative Verschwörungserklärungen.

Psychologische Fallstricke

Der Experte für Gesundheitspsychologie geht auch auf psychologische Fallen ein, die uns dazu verleiten, Risiken falsch einzuschätzen. Neben Alkohol sind auch große Vertrautheit oder der Wunsch, niemandem vor den Kopf zu stoßen, etwa bei Einladungen zu sozialen Treffen ein Problem. Wie wir uns verhalten, so hält Schüz fest, ist aktuell besonders wichtig. Denn in unsicheren Zeiten richten sich Menschen sehr stark nach dem Verhalten ihrer Mitmenschen. Wer sich an die AHA-Regeln hält, tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes.

Das Interview zu dem Thema lest ihr auf NORD|ERLESEN.

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