Warum es in der laufenden Saison in Cuxhaven mehr Schlickfelder gibt, lässt sich nicht klären. Fakt ist: Diese Bereiche sind nicht ungefährlich.

Warum es in der laufenden Saison in Cuxhaven mehr Schlickfelder gibt, lässt sich nicht klären. Fakt ist: Diese Bereiche sind nicht ungefährlich.

Foto: Koppe

Cuxland

Cuxhaven: Immer mehr Schlickfelder im Watt

Von nord24
27. Juli 2016 // 09:00

Touristen stören sich nicht an den Schlickfeldern im Cuxhavener Watt. Sie gehen davon aus, dass es völlig normal ist, durch den knietiefen Modder zu laufen. Doch die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt: Diese Bereiche sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. 

Frau im Watt eingesackt

Erst vor wenigen Wochen ist eine Frau knietief im Schlick eingesackt. Zum Glück sind andere Wattwanderer auf sie aufmerksam geworden. Denn aus eigener Kraft konnte sie sich nicht mehr befreien. Weitere Schlickunfälle habe es in der laufenden Saison bislang nicht gegeben, ergab eine Rückfrage bei der Feuerwehr.

Regelmäßige Suche nach neuen Feldern

Die DLRG geht lieber auf Nummer sicher: Sie durchforsten das Watt regelmäßig auf Bereiche, die stark verschlickt sind. Die Rettungsschwimmer raten, sich vorab bei der Rettungsstation über diese Bereiche zu informieren und diese auch zu meiden.

Ruhe bewahren und keine starken Bewegungen

"Gerät man doch in solch einen Bereich und kann sich aus eigener Kraft nicht befreien, muss man versuchen, Ruhe zu bewahren und auf sich aufmerksam zu machen", sagt Christoph Plaisier, Pressesprecher der DLRG-Ortsgruppe Cuxhaven. Außerdem solle man sich nicht zu stark bewegen, weil das die Situation verschlimmern könne.

Keine Schadstoffe

Dass es sich bei dem Schlick um Baggergut handelt, das hinter Scharhörn verklappt wurde, ließ sich nicht nachweisen. Der Oberbürgermeister Ulrich Getsch versicherte aber,  dass der Schlick keine Schadstoffe enthalte. (cn)

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