Den Startknopf für den Baubeginn des Liegeplatzes 4 im Cuxhavener Tiefwasserhafen drücken alle gemeinsam: Dr. Ulrich Getsch (von links), Enak Ferlemann,  Uwe Santjer, Daniela Behrens, Holger Banik,  Hans-Peter Zint und
Michael De Reese. Foto Scheer

Den Startknopf für den Baubeginn des Liegeplatzes 4 im Cuxhavener Tiefwasserhafen drücken alle gemeinsam: Dr. Ulrich Getsch (von links), Enak Ferlemann, Uwe Santjer, Daniela Behrens, Holger Banik, Hans-Peter Zint und Michael De Reese. Foto Scheer

Cuxland

Cuxhaven erweitert seinen Tiefwasserhafen

Von nord24
22. April 2016 // 19:22

Der Cuxhavener Tiefwasserhafen stößt nach Aussage des Betreibers Cuxport an seine Kapazitätsgrenze. Ein neuer Liegeplatz soll ab Ende 2017 Abhilfe schaffen. Benötigt wird der Terminal unter anderem für den Umschlag von Offshore-Windenergieanlagen.

36 Millionen Euro werden in Liegeplatz 4 investiert

Am Freitag haben die Bauarbeiten für die 36 Millionen Euro teure Kaianlage Nummer 4 begonnen. Ende 2017 soll sie fertiggestellt sein. Mit dem Bau setze das Land "einen wichtigen Meilenstein" für die weitere Entwicklung des Hafens, betonte Niedersachsens Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens. Cuxhaven habe sich als führender Offshore-Basishafen an der deutschen Nordseeküste etabliert. Der neue Terminal biete zusätzliche Kapazitäten für die Windenergie-Industrie. Er könne aber auch für den Umschlag von Autos und von anderen Gütern genutzt werden.

Cuxhaven soll Offshore-Industrie-Zentrum werden

Das Land Niedersachsen will Cuxhaven zu einem "Deutschen Offshore-Industrie-Zentrum" ausbauen. Siemens errichtet auf dem Hafengelände für 200 Millionen Euro ein Windturbinenwerk. Rund 800 neue Arbeitsplätze, so Behrens am Freitag, sollen geschaffen werden. Es wird erwartet, dass sich dort auch Zulieferbetriebe niederlassen. "Mit der Ansiedlung von Siemens, dem Aufbau des Deutschen Offshore-Industrie-Zentrums und dem neuen Liegeplatz wird Cuxhavens Position gestärkt", sagte Behrens. Der neue Terminal wird durch eine Schwerlaststraße mit den Windenergiefabriken verbunden sein.

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