Auf dem Gelände der ev.-luth. Kita Bexhövede begegnen sich die Kinder der Fledermausgruppe (links) und die der Fuchsgruppe nur mit großem Abstand. Für unser Foto haben sich alle an der mit Flatterband abgesperrten Pufferzone versammelt.

Auf dem Gelände der ev.-luth. Kita Bexhövede begegnen sich die Kinder der Fledermausgruppe (links) und die der Fuchsgruppe nur mit großem Abstand. Für unser Foto haben sich alle an der mit Flatterband abgesperrten Pufferzone versammelt.

Foto: Schröder

Cuxland

Cuxland: Sorgen in den Kitas wachsen

26. November 2020 // 12:00

Während über den richtigen Unterricht an Schulen gerungen wird, ist ein Bildungsort aus der öffentlichen Diskussion nahezu verschwunden: die Kindergärten.

Sorge um die Kita-Mitarbeiterinnen

„Die Regierung lässt uns im Regen stehen“, sagt Olaf Tietjen, pädagogischer Geschäftsführer des Evangelisch-lutherischen Kindertagesstättenverbandes Wesermünde, dem insgesamt neun Einrichtungen angehören. Er sorgt sich um seine Mitarbeiterinnen, die zwischen ihrem pädagogischen Anspruch und der Sorge um die eigene Gesundheit aufgerieben würden.

Einheitliche Regelungen gefordert

Tietjen fordert von der Politik neben mehr Anerkennung bundeseinheitliche Regelungen. Es könne nicht sein, dass Schüler morgens in Kohorten eingeteilt würden, am Nachmittag aber gemeinsam im Hort ihre Zeit verbrächten.

Mehr Anerkennung gewünscht

Mehr Anerkennung für ihre Arbeit wünscht sich auch Nina Klawonn, Leiterin der Kita Bexhövede. „Ich bin schon sauer, dass Schulen immer im Vordergrund stehen“, sagt sie. (znn)

Warum die Kinder die größten Helden in der Krise sind, lest ihr auf NORD|ERLESEN und in der NORDSEE-ZEITUNG.

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