Dem Mais hat die Hitze des Sommers nicht gut getan.

Dem Mais hat die Hitze des Sommers nicht gut getan.

Foto: Fassbender/dpa

Cuxland

Das sind die Folgen des heißen Sommers im Cuxland

Von Jens Gehrke
28. August 2018 // 10:00

Der trockene Sommer im Cuxland hat einiges durcheinander gebracht. Auch wenn die Wärme wieder kühleren Temperaturen und Regen weicht, bleiben die Folgen. Betroffen sind unter anderem Bauern, Förster und Weihnachtsbaumzüchter.  

Futterknappheit droht

  • Milchbauern:  Es gibt Bauern, die schon jetzt auf der Suche nach Futter für ihre Kühe sind. Denn in diesem Jahr war es derart trocken, dass weder das Gras noch der Mais vernünftig gewachsen sind.
  • Züchter von Weihnachtsbäumen: Die Dürre hat den Nadelbäumen zugesetzt. Rund 30.000 der dreijährigen Tannen hat Henning Schwartz aus Hagen im Frühjahr – wie jedes Jahr – neu angepflanzt. Sie sind fast alle vertrocknet. Für Weihnachten 2018 hat das keine Folgen. Die älteren Bäume haben die Trockenheit weitestgehend überstanden.

"Rentnerwespen" sind unterwegs

  • Förster: 20 Prozent der angepflanzten Jungbäume sind stellenweise im Cuxland eingegangen. Vor allem Buchen waren betroffen, Eichen steckten die Hitze besser weg.
  • Wespen sind sehr Wärme liebend und nutzten den Sommer zur Insektenjagd. Wespen, die jetzt noch unterwegs sind, gelten als "Rentnerwespen". Ihr Hofstaat hat sich aufgelöst und sie stürzen sich jetzt auf Süßes.

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