Bier floss beim Oktoberfest in Debstedt reichlich. Ob dies ein Grund für die Vorfälle war, in die Hans G. geraten ist, bleibt fraglich.

Bier floss beim Oktoberfest in Debstedt reichlich. Ob dies ein Grund für die Vorfälle war, in die Hans G. geraten ist, bleibt fraglich.

Foto: Symbolfoto: Weigel

Cuxland

Debstedt: Ärger um Oktoberfestsause

Von Andreas Schoener
1. Oktober 2016 // 09:00

Der Besuch des Oktoberfests in Debstedt wird Hans G. noch lange in schlechter Erinnerung bleiben. Nach eigenen Angaben wurde er dort nämlich von Sicherheitskräften verprügelt. Der Eventmanager für die Veranstaltung weist derlei Vorwürfe entschieden zurück. Hans G. (Name geändert) wollten lediglich ins Festzelt zurück, als ein Türsteher ihn daran hinderte. Er sagt, dass ein Grund für dieses Verhalten nicht erkennbar gewesen sei. Schon bei dieser Gelegenheit habe er einen Schlag an den Hals bekommen, sagt der Oktoberfest-Besucher aus dem Cuxland.

Ins Krankenhaus gebracht

Beim Versuch, über den Haupteingang ins Festzelt zu kommen, sei er schließlich von zwei bis drei Sicherheitskräften auf den Boden gestoßen und geschlagen worden. Hans G. sagt, dass er aufgrund dessen zur Behandlung ins Krankenhaus gemusst habe. Diagnose: Gehirnerschütterung.
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Mehrfacher Platzverweis

Der Veranstalter sieht diese Zusammenhänge nicht. Eventmanager Oliver Koeppen spricht gegenüber der NORDSEE-ZEITUNG davon, dass Hans G. hochgradig alkoholisiert gewesen sei und die Gäste angepöbelt habe. Nach mehrfachem Platzverweis sei Hans G. dann eine weibliche Sicherheitskraft angegangen. Daraufhin habe man Hans G. auf den Boden gedrückt. Geschlagen worden sei der Mann nicht, sagt Koeppen. Hans G. hat bei der Polizei Anzeige wegen Körperverletzung erstattet.

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