Jonny Lüdemann von der „AG 60 Plus“ der SPD dankte Alice Fröhlich mit einem Blumenstrauß für ihre Ausführungen

Jonny Lüdemann von der „AG 60 Plus“ der SPD dankte Alice Fröhlich mit einem Blumenstrauß für ihre Ausführungen.

Foto: Stehn

Cuxland

Demenz: Leben wie im "Anderland"

Von nord24
4. Mai 2016 // 21:30

Demenz - die schleichende Krankheit, die niemand aufhalten kann. Darüber referierte die Alice Fröhlich bei der  „AG 60 Plus” des SPD-Ortsvereins Geestland. Die Zuhörer nahmen viele wertvolle Erkenntnisse mit nach Hause. Die gebürtige Niederländerin berichtete von ihren Erfahrungen, die sie im Umgang mit dementen Personen, auch aus der eigenen Familie, in ihrer Heimat gewonnen hat. Bei Demenz, erklärte Fröhlich, kommt es zu Eiweißablagerungen oder kleinen Schlaganfällen im Gehirn. Diese Krankheit wird von den Betroffenen kaum wahrgenommen, trifft insofern viel mehr die Angehörigen.

Drei Phasen werden unterschieden

Am bekanntesten als primäre Demenz nannte sie „Alzheimer”. Unterschieden werden hier drei Phasen, deren Verlauf sich aber von Person zu Person unterscheidet. In der ersten Phase zeigen sich Schwierigkeiten bei der Orientierung, das Vergessen kurzfristiger Ereignisse und daraus resultierend Angstzustände und persönliche Unsicherheiten.

Hinübergleiten in ein anderes Land

„Dies ist für die Betroffenen eine Leidensphase, die sich beim Hinübergleiten in die zweite Phase legt, denn dieser Mensch nimmt nun seine Krankheit nicht mehr wahr, sondern empfindet sein Anderssein als Normalität. Er lebt in einem anderen Land”. Jedweder Versuch von Korrekturen und Belehrungen sei bei einem Demenzkranken zum Scheitern verurteilt.

Immer informiert via Messenger
Soll es Freiheiten für Geimpfte geben?
290 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger