Einige der Desperate- Housewives-Stars: Marcia Cross (von links), Nicollette Sheridan, Felicity Huffman und  Eva Longoria Foto: Moloshok/dpa

Einige der Desperate- Housewives-Stars: Marcia Cross (von links), Nicollette Sheridan, Felicity Huffman und Eva Longoria Foto: Moloshok/dpa

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Cuxland

Desperate Housewives - nur keine Hausarbeit

Von Christian Doescher
18. Februar 2016 // 19:00

Heike Hauenschild aus Schiffdorf ist seit Jahresbeginn die oberste Hausfrau Deutschlands. Die 49-Jährige steht damit dem einflussreichen „DHB – Netzwerk Haushalt“, dem ehemaligen Deutschen Hausfrauen-Bund, vor. Die berühmtesten Hausfrauen waren bestimmt die Desperate Housewives. Lynette, Bree, Susan, Edie und natürlich Gabrielle begeisterten von 2004 bis 2012 die Fernsehfans - auch wenn sie meistens eines nicht machten, sich der Hausarbeit widmen.

Desperate Housewives: keine Heimchen am Herd

Das hatten sie übrigens mit ihren Fans gemeinsam: Desperate-Housewives-Fans waren vor allem eines nicht: Heimchen am Herd. Im Gegenteil - sie lebten genauso ungewöhnlich wie ihre Vorbilder in der Wisteria Lane. So zeigte die Studie, dass die Zuschauer der Kultserie einer sehr lust- und erlebnisorientierten sowie verträumten Zielgruppe angehören. Ihre psychologische Grundhaltung äußert sich in der idealistisch geprägten Suche nach einem positiven Gegenstück zur Realität: Sie suchen Abenteuer und Abwechslung, neue Erfahrungen und ungewöhnliche Erlebnisse.

Fans sind sehr probierfreudig

Diese erlebnisorientierte Werthaltung prägte auch das Freizeitverhalten der Desperate-Housewives-Fans: Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind sie weitaus probierfreudiger und pflegen einen bedürfnisorientierten Lebensstil. Anstatt Hausarbeit zu erledigen gehen sie lieber shoppen, ins Kino oder ins Fitness Center. Sind sie doch einmal zu Hause, beschäftigen sie sich überdurchschnittlich intensiv mit elektronischen Medien.

Häufig vorm Fernseher und im Internet

Nahezu 100 Prozent der regelmäßigen Seher sind häufig vor dem TV-Gerät zu finden. Auch im Internet surfen 75 Prozent der Fans regelmäßig (Durchschnittsbevölkerung: 51 Prozent). Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2006. Die typischen Desperate-Housewives-Fans sind also ausgesprochen konsumorientiert. Für sie gehört Shopping zur Freizeitgestaltung. So kommt es des Öfteren vor, dass sie mehr Geld ausgeben als sie sich vorgenommen haben.

Weiblich, jung und gut gebildet

Auch was gerade in ist, wissen sie meist als Erste. Regelmäßige Zuschauer von Desperate Housewives sind überwiegend weiblich, jung und gut gebildet. Sie lieben Genuss und Mode. Gleichzeitig sind sie wie die Protagonistinnen der Serie erfolgsorientiert. Sie übernehmen gerne Verantwortung und sind anderen oft einen Schritt voraus. ">So war das damals in der Wisteria Lane  

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