Betreuen mit weiteren Ehrenamtlichen den "Anziehungspunkt Hagen": Margot Glabbatz, Hannelore Schmidt, Hildegard Mallow, Maria Denker und Gaby Hencken (von links). Das Bekleidungsangebot steht in Zukunft nicht nur Flüchtlingen, sondern allen Bürgern zur Verfügung. Foto Heß

Betreuen mit weiteren Ehrenamtlichen den "Anziehungspunkt Hagen": Margot Glabbatz, Hannelore Schmidt, Hildegard Mallow, Maria Denker und Gaby Hencken (von links). Das Bekleidungsangebot steht in Zukunft nicht nur Flüchtlingen, sondern allen Bürgern zur Verfügung. Foto Heß

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Cuxland

Die Hagener Kleiderkammer bleibt - und ist jetzt für alle offen

Von Jens Gehrke
27. Februar 2016 // 06:50

Das dürfte viele Hagener mit kleinem Geldbeutel freuen: Die Kleiderkammer am Amtsdamm hat nicht nur ein neues Konzept, sondern auch einen neuen Namen. „Anziehungspunkt Hagen“ heißen die Räumlichkeiten ab dem 1. März. Das Bekleidungsangebot steht in Zukunft nicht nur den Flüchtlingen zur Verfügung, sondern allen interessierten Bürgern, die sich für wenig Geld mit gut erhaltener Kleidung versorgen wollen.

Kleiderkammer kam in Windeseile

Ins Leben gerufen wurde die Kleiderkammer Ende November 2015, als die Kreissporthalle in Hagen zur Notunterkunft für Flüchtlinge umfunktioniert wurde. Inzwischen sind die letzten 40 Personen in andere Unterkünfte in Hagen sowie in benachbarte Gemeinden umgezogen. „Ab dem 1. März zahlt der Kreis keine Miete mehr für die Räume der Kleiderkammer. Diese wird in Zukunft von dem Verein Nestwerk übernommen“, erklärt Hildegard Mallow.

Montags und donnerstags geöffnet

Der neue „Anziehungspunkt Hagen“ wird montags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr geöffnet. „Während dieser Zeiten können sich Interessierte für wenig Geld mit gut erhaltener Kleidung eindecken“, bietet Maria Denker an. Zusammen mit 18 weiteren Frauen will die Hagenerin die Räume während der Öffnungszeiten betreuen.

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