Aktueller Planungsstand: Die A 20-Trasse quert die K 45, die B 71, die L 128 und die K 41. Nördlich von Beverstedt ist eine Raststätte geplant. Grafik Gausmann

Aktueller Planungsstand: Die A 20-Trasse quert die K 45, die B 71, die L 128 und die K 41. Nördlich von Beverstedt ist eine Raststätte geplant. Grafik Gausmann

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Cuxland

Die Knackpunkte der A20 in der Gemeinde Beverstedt

Von Jens Gehrke
22. April 2016 // 19:33

Der Bau der A 20 ist ein ordentliches Stück näher gerückt. Sie hat im März im Verkehrswegeplan des Bundes oberste Priorität bekommen. Die Menschen in der Gemeinde Beverstedt bewegt sie schon lange. Der Trassenverlauf löst Diskussionen aus. 

Punkte mit Konfliktpotenzial (von West nach Ost)

  • A20 kreuzt K45: Kreisstraße 45 wird zwischen Lunestedt und Heerstedt über die Autobahntrasse geführt. Die Lunestedter können mit der aktuellen Planung leben, weil die K45 nicht verlegt werden muss.
  • Anschlussstelle bei Heerstedt: Die Autobahntrasse kreuzt die Bundesstraße 71 bei Heerstedt. Hier entsteht eine Anschlussstelle. Die Heerstedter sind ganz und gar nicht zufrieden mit der aktuellen Planung. Sie fordern, dass die Trasse weiter nach Süden verlegt wird. Sie fürchten Lärmbelastung und Verlust landwirtschaftlicher Flächen.

Naturschutzgebiet in der Nähe

  • Anschlussstelle bei Appeln: Die Autobahntrasse kreuzt die K41 zwischen Appeln und Frelsdorf. Hier ensteht eine Anschlussstelle. Appelner und Frelsdorfer befürchten, dass die Autobahn die Orte trennt und zahlreiche Verbindungsstraßen kappt. Außerdem fragen sie sich, warum dort eine Anschlussstelle entstehen soll. Der Abschnitt ist sehr dünn besiedelt. Die Abfahrten in Bremervörde und Heerstedt seien ausreichend.
  • A20 berührt die Malse: Die Autobahntrasse verläuft in der Nähe des Naturschutzgebiets Östliche Malse. Auch die Gebiete Eisbüttel und Mühlenbach-Niederung sind aus Naturschutzsicht hochwertig. Die Autobahn wird um die sensiblen Bereiche zwar herumgeführt, doch Naturschützer gehen davon aus, dass die Natur trotzdem Schaden nimmt. Auswirkungen werden auch für Bereiche wie Wollingster See oder Dohrener Bach befürchtet.
 

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