Bettina Schüller nimmt gemeinsam mit einem Kollegen bei einem kleinen Jungen in Haiti einen Gipsabdruck

Bettina Schüller nimmt gemeinsam mit einem Kollegen bei einem kleinen Jungen in Haiti einen Gipsabdruck

Foto: privat

Cuxland

Diese Debstedterin hilft im Urlaub armen Menschen in Haiti

Von Kristin Seelbach
20. Januar 2017 // 16:00

Bettina Schüller wollte helfen. Den Menschen, denen es nicht so gut geht, wie vielen Deutschen. Die Orthopädietechnikerin, die bei der Debstedter Orthopädiefirma Koenen arbeitet, flog drei Wochen nach Haiti - während ihrer Urlaubszeit. 

Prothesen-Bau im Urlaub

In Deschapelles und der Hauptstadt Port-au-Prince baute sie Prothesen und Orthesen. Außerdem gab sie ihr Wissen aus Deutschland an Kollegen vor Ort weiter.

"Beeindruckendes Erlebnis"

"Es war ein unheimlich beeindruckendes Erlebnis", sagt Schüller nach ihrer Rückkehr. Denn mit der Arbeit in Debstedt ist die Arbeit in dem Inselstaat - der noch immer unter den Folgen des Erdbebens 2010 zu leiden hat - nicht zu vergleichen.  Nicht immer sei das benötigte Material verfügbar, teilweise brauche es lange Wartezeiten. "Man lernt geduldig zu sein", sagt Schüller und lacht.  

Erneuter Einsatz denkbar

Insgesamt seit der Auslandeinsatz für das Hilfsprojekt "medi for help" für sie eine Bereicherung gewesen, sagt Schüller. Sie kann sich vorstellen, in den kommenden Jahren noch einmal nach Haiti zu fliegen. "Wenn es mal wieder passt", sagt Schüller, die vorher noch etwas Französisch lernen möchte.

Projekt "medi for help"

Mehr Eindrücke von dem Hilfsprojekt "medi for help" und von der Arbeit der Deutschen vor Ort gibt es hier. Ein Video zeigt die Hintergründe des Projekts:

Bettina Schüller nimmt gemeinsam mit einem Kollegen bei einem kleinen Jungen in Haiti einen Gipsabdruck

Mit diesem Team hat Bettina Schüller (hinten, 2. von links) zusammengearbeitet, unter anderem Werkstattleiter Ralf Jungblut (hinten links).

Foto: privat

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