Mit den Häusern Gröpelstraße 11 und 13 verschwindet ein Stück Dorfgeschichte aus Dorum.

Mit den Häusern Gröpelstraße 11 und 13 verschwindet ein Stück Dorfgeschichte aus Dorum.

Foto: Heike Leuschner

Cuxland

Dorum: Ein Haus und seine (blutige) Geschichte

7. Oktober 2020 // 10:15

Manchmal verschwindet mit alten Häusern ein Stück Dorfgeschichte. In der Gröpelstraße 11/13 in Dorum soll es vor 117 Jahren sogar einen Mord gegeben haben.

„Abends um 9 Uhr...“

„Im September 1903“, heißt es in einem Jahrzehnte alten Aufsatz über den einstigen Landhandel, „abends um 9 Uhr betrat E. H. sein Büro, um die Tageskasse zu entnehmen. Da überraschte er Einbrechter, die mit einem Beil die Kasse sprengen wollten. Hierbei geriet er in ein Handgemenge mit den Einbrechern und wurde mit dem Beil so schwer verletzt, dass er einige Tage später starb, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben.“

Aufklärung fehlt

An dieser Stelle endet der „Krimi“. Ob die Täter je gefasst wurden, verschweigt der Aufsatz.

Mehr zu der 150-jährigen Geschichte des Betriebs erfahrt ihr auf NORD|ERLESEN.

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