Neben den Wurster Jugendlichen kommen zunehmend auch Kinder der Flüchtlingsfamilien in die Dorumer Freizeitstätte.  Gelebte Integration. Foto Ulich

Neben den Wurster Jugendlichen kommen zunehmend auch Kinder der Flüchtlingsfamilien in die Dorumer Freizeitstätte. Gelebte Integration. Foto Ulich

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Cuxland

Dorumer Freizeitstätte hilft bei der Integration

Von nord24
29. Februar 2016 // 18:16

Seitdem auch an der Wurster Nordseeküste immer mehr Asylbewerber ein neues Zuhause finden, entdecken die Kinder und Jugendlichen der Flüchtlingsfamilien jetzt verstärkt die Jugendfreizeitstätte in Dorum. Dort haben sie die Möglichkeit, mit Gleichaltrigen ihre Freizeit zu verbringen und ihre Deutschkenntnisse im täglichen Umgang mit der fremden Sprache zu verbessern.

Gemeinsames Spielen verbindet

Pingpong, Tischfußball, Billard aber auch Puzzle und Kartenspiele stehen bei den Jugendlichen hoch im Kurs. „Ich möchte aber auch unbedingt besser deutsch sprechen lernen“, betont Elma aus Montenegro. Die 16-Jährige wohnt mit ihren Geschwistern und Eltern seit acht Monaten in Dorum. Seit 14 Tagen kommt sie jeden Nachmittag in die Dorumer Jugendeinrichtung. „Ich wusste vorher nicht, dass es so etwas gibt“, erklärt sie. „Sonst wäre ich schon viel früher gekommen“.

Integration durch Sprache

Die Jugendlichen, die die Freizeitstätte besuchen, kommen vor allem aus Montenegro, dem Kosovo, Afghanistan und Syrien. Die meisten besuchen die beiden Sprachklassen der Oberschule in Dorum. Deshalb kennen sie sich und kommen gemeinsam. Auch Jugendliche aus Nordholz finden sich deshalb in der Dorumer Jugendeinrichtung ein. Da diese Klassen überfüllt und mittlerweile am Limit angekommen wären, würden die fortgeschrittenen Schüler aus dem Sprachunterricht entlassen, weiß Speer. Deshalb möchte die Leiterin zusammen mit einigen aktiven Helfern gern den Sprachunterricht in der Freizeitstätte weiterführen. (ul)

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