Zehntausende kommen jedes Jahr zum Duhner Wattrennen. So wird es auch am 16. Juli wieder sein.

Zehntausende kommen jedes Jahr zum Duhner Wattrennen. So wird es auch am 16. Juli wieder sein.

Foto: Archivfoto: Scheschonka

Cuxland

Duhner Wattrennen: Minister spricht von Vorbildcharakter

Von Christian Doescher
13. April 2016 // 19:00

Vor ein paar Tagen hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) verkündet, dass das Duhner Wattrennen gerettet ist und auch 2016 stattfinden kann - unter hohen Tierschutzauflagen. Für Meyer könnte Duhnen Vorbild für andere Veranstalter sein. Die Tierschutzorganisation PETA hat im vergangenen Jahr Strafanzeige gegen die Veranstalter des Duhner Wattrennens gestellt. Sie wirft dem Rennverein Tierquälerei vor. Die Staatsanwaltschaft Stade ermittelt.

"Hilfsmittel sind beim Duhner Wattrennen nicht zu tolerieren"

Meyer stellt in einem Interview mit der NORDSEE-ZEITUNG heraus, dass unter allen Beteiligten - Vertretern des für das Wattrennen zuständigen Landkreises Cuxhaven, des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Pferdesportverbänden, der Tierschutzorganisation PETA sowie Wissenschaftlern - Einigkeit herrsche, dass der Einsatz von Hilfsmitteln wie herausziehbaren Ohrstöpseln und Zungenbändern nicht zu tolerieren sei. Die Rechtslage sei jetzt für alle auf der Grundlage eines Erlasses von 1998 klar. Der Rennverein hatte immer behauptet, nichts von diesem Erlass zu wissen, der den Einsatz der genannten Hilfsmittel verbietet. Die Trabrennordnung erlaubt sie hingegen. Das komplette Interview lesen Sie in der Donnerstagausgabe der NORDSEE-ZEITUNG.

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