Eine ruhige Hand und ein scharfes Auge benötigt Dieter Leefmann beim filigranen Aussägen der detaillierten Vorlagen. Eine falsche Bewegung, und das feine Sägeblatt reißt.

Eine ruhige Hand und ein scharfes Auge benötigt Dieter Leefmann beim filigranen Aussägen der detaillierten Vorlagen. Eine falsche Bewegung, und das feine Sägeblatt reißt.

Foto:

Cuxland

Ein Stück Erzgebirge im Norden: Stubbener fertigt Schwibbögen

Von nord24
29. November 2016 // 07:00

Dieter Leefmann fertigt seit bald 15 Jahren so genannte Schwibbögen als adventliche Beleuchtung an. Dieses Kunsthandwerk ist eigentlich im Erzgebirge beheimatet. Warum macht das jemand in Stubben? 

Mit einer Verletzung fängt alles an

„Ich habe mir 2002 beim Sportfest in Stubben die Achillessehne gerissen“, berichtet der 64-Jährige. Nach elf Wochen zu Hause fing er mit den Sägearbeiten an und fand so einen Ausgleich, der ihm bis heute Spaß macht. Den Blick für das Detail hat der gelernte Maschinenschlosser seit seiner Lehre. „Da musste ich sorgfältig arbeiten, das ist bei mir in Fleisch und Blut übergegangen.“

"Ich will Menschen eine Freude bereiten"

Bei den Kosten für das Holz, die Sägeblätter und die Lichter bleiben maximal ein Erlös von zehn Euro pro Werkstück. Die Arbeitsstunden nicht eingerechnet. „Ich mache das ja zum Spaß und um Menschen damit eine Freude zu bereiten.“ Dieter Leefmann stellt seine adventlichen Schwibbögen am Sonnabend, 3. Dezember, auf dem Stubbener Budenzauber aus. (ran)

Immer informiert via Messenger
Wie feiert ihr in diesem Jahr Halloween?
317 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger