Hier hat sich ein Raubtier zu schaffen gemacht: Das Säbelschnäbler-Gelege wurde geplündert. „Als ich das letzte Mal hier war, lag hier noch ein Ei. Dass es jetzt weg ist, ist sehr schade“, sagt Penner.

Hier hat sich ein Raubtier zu schaffen gemacht: Das Säbelschnäbler-Gelege wurde geplündert. „Als ich das letzte Mal hier war, lag hier noch ein Ei. Dass es jetzt weg ist, ist sehr schade“, sagt Penner.

Foto: Welbhoff

Cuxland

Er sorgt für den Naturschutz im Nationalpark Wattenmeer

Von Sophia Welbhoff
19. Juli 2016 // 18:26

Seit zwei Jahren arbeitet Frank Penner als Nationalpark-Ranger. "Die Natur Natur sein lassen" lautet das Motto des Nationalparks, doch ganz daran gehalten hat sich der Ranger in diesem Jahr nicht. Auf diese Weise hat er einen großen Erfolg erzielt.

Ein Elektrozaun für den Tierschutz im Wattenmeer

Zu den Aufgaben Frank Penners gehört es, die Küste zwischen Cuxhaven und Bremerhaven zu beobachten und Veränderungen zu dokumentieren. Dabei fiel dem 49-Jährigen auf, dass die Säbelschnäbler, eine Seevogelart, keinen Nachwuchs großzog. "Die Gelege der Vögel auf dem Deichvorland wurden immer wieder von Füchsen und Mardern geplündert", berichtet Penner. Darum habe er in diesem Jahr ein Areal mit einem Elektrozaun eingegrenzt, um den Vögeln die Möglichkeit zum Brüten zu geben. Mit Erfolg: In diesem Jahr flattern acht junge Säbelschnabler über die Deiche.

Menschen auf Augenhöhe begegnen

Auch die Begegnungen mit Menschen sind ein wichtiger Teil der Arbeit des Rangers. "Ich muss dafür sorgen, dass sich niemand in gesperrte Bereiche begibt und so womöglich die Vögel beim Brüten stört", erzählt Penner. Dennoch wolle er nicht wie ein Sheriff auftreten. "Ich möchte den Menschen auf Augenhöhe begegnen", betont er.

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