An der Nordseeküste wurden im Juni Tausende tote Fische angeschwemmt. Jetzt wurden eine erste Untersuchung dazu abgeschlossen.

An der Nordseeküste wurden im Juni Tausende tote Fische angeschwemmt. Jetzt wurden eine erste Untersuchung dazu abgeschlossen.

Foto: Rainer Schulz/dpa

Cuxland

Ergebnisse zum Fischsterben in der Niederelbe veröffentlicht

24. Juli 2020 // 14:19

Ein Teil der Tiere wies Deformierungen auf - noch ist allerdings nicht klar, ob sie vor oder nach dem Tod auftraten und die Baggerarbeiten die Ursache für das Fischsterben waren.

Wasserproben und Fische wurden untersucht

Nachdem im Juni Tausende tote Jungfische im Wattenmeer vor Cuxhaven und Otterndorf angeschwemmt wurden, hat das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) am Freitag einen Abschlussbericht vorgelegt. Verendete Fische sowie Wasserproben aus dem Uferbereich wurden untersucht. Die Ergebnisse der Heringsproben schließen Infektionserkrankungen, Algentoxine, Sauerstoffzehrungen oder Nahrungsmangel als Ursache für das Fischsterben aus.

Weitere Untersuchungen gefordert

Ob Baggerarbeiten im Zuge der Elbvertiefung zum Fischsterben in der Niederelbe geführt haben, lasse sich aufgrund der Befunde nicht beantworten. Allerdings wurden bei einem Teil der Tiere stumpfe Traumen festgestellt. Woher diese kommen und ob die Formveränderungen vor oder nach dem Tod der Tiere aufgetreten sind, sei unklar. Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer fordert weitere Aufklärungsarbeit, um die Ursache des Fischsterben abschließend zu klären. Santjer: „Insgesamt muss das Wattenmeer besser geschützt werden (...). Das Gutachten war nur ein erster Schritt. Weitere müssen folgen.“

Mehr dazu lest ihr auf NORD|ERLESEN oder am Samstag in der NORDSEE-ZEITUNG.

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