Dieses Schaf wurde in Heinschenwalde gerissen.

Dieses Schaf wurde in Heinschenwalde gerissen.

Foto:

Cuxland

Erneut Schaf vom Wolf gerissen

Von Christian Doescher
18. Januar 2017 // 18:35

Für Wolfsberater Hermann Kück aus Lunestedt gibt es eigentlich keine Zweifel: Der Wolf hat ein Schaf in Heinschenwalde, nahe der Grenze zum Kreis Cuxhaven, gerissen.

Schaf tot auf der Wiese entdeckt

Auf der leicht mit Schnee bedeckten Wiese ist eine rote Blutspur zu sehen, gleich daneben liegt das weiße Schaf. Es ist ein Rauhwolliges Pommersches Landschaf, eine seltene Rasse.

Schon vor einer Woche ein Schaf tot aufgefunden

Der Wolf ist nicht zum ersten Mal da gewesen. Schon in der vergangenen Woche wurde eines der Tiere aus der Zucht von Jens Räcker tot aufgefunden. Vermutlich vom Wolf aufgeschreckt, ist eines der Tiere in einem Graben ertrunken.

Wolf springt über stromführenden Zaun

Auch ein Zaun mit Strom konnte den Angriff nicht verhindern. "Das ist eine ganz neue Dimension, die wir hier haben, aber nicht haben wollen", sagt Wolfsberater Hermann Kück. Der Wolf ist vermutlich über den Zaun gesprungen. Normalerweise gräbt er sich drunter durch.

Untersuchung soll für Klarheit sorgen

Vor gut einer Woche könnte ganz in der Nähe, in Hipstedt (Kreis Rotenburg), ebenfalls ein Schaf vom Wolf gerissen worden sein. Dieser Fall wird wie der vom Mittwoch noch geprüft. Eine DNA-Untersuchung soll Klarheit bringen.

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