Bei der Firma Reagens ist in der Nacht zu Montag zu einer Explosion gekommen.

Bei der Firma Reagens ist in der Nacht zu Montag zu einer Explosion gekommen.

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Cuxland

Explosion in Loxstedter Chemiefabrik: Gutachter sucht Ursache

Von Barbara Fixy
4. April 2017 // 15:40

Nach der folgenschweren Explosion in einem Loxstedter Chemiewerk in der Nacht zu Montag ist die Ursache für den Unfall noch unklar. Ein Gutachter will jetzt Licht ins Dunkle bringen.

Bereits in der Nacht war ein Gutachter vor Ort

Ein Sachverständiger hat sich am Dienstag nach Angaben des Gewerbeaufsichtsamts in Cuxhaven den Unfallort im Werk angesehen. Der Mitarbeiter, der nach dem Betriebsunfall mit schwersten Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde, schwebt nicht in Lebensgefahr. Bereits in der fraglichen Nacht sei ein Mitarbeiter des Cuxhavener Amts vor Ort gewesen, teilte dessen Leiter, Jerzy Gohlke, mit.

Ort der Explosion abgesperrt

Gohlke bestätigte, dass der Unfallort gesperrt sei, damit nichts verändert werde und der Sachverständige sich ein Bild machen könne. Die Ursachenermittlung soll laut Gohlke dazu dienen, Unfälle dieser Art künftig im Loxstedter Werk und in ähnlichen Anlagen zu vermeiden. „Derzeit liegen keine Hinweise auf Fremdverschulden vor“, teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Untersuchungen dauerten an.

Kollege versucht brennenden Mann zu löschen

Bei der Explosion ist ein 30-jähriger Arbeiter in der Nacht zu Montag schwer verletzt worden. Der Mann hatte direkt neben der Umfüllanlage gestanden, als es zu einer Verpuffung kam. Der Mann hat schwere Verbrennungen an Rücken, Armen und im Gesicht erlitten. Ein 44-jähriger Kollege versuchte, den Mann zu löschen. Dabei erlitt er leichte Verbrennungen an den Händen.

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