Für Thorsten Morgenroth (links) und Maik Bredehöft vom Fahrdienst Morgenroth hat sich ihr Job in der Corona-Krise verändert.

Für Thorsten Morgenroth (links) und Maik Bredehöft vom Fahrdienst Morgenroth hat sich ihr Job in der Corona-Krise verändert.

Foto: Gehrke

Cuxland
Bremerhaven

Fahrdienst der Lebenshilfe steckt in der Krise

16. Oktober 2020 // 15:45

Der Fahrdienst Morgenroth aus Bremerhaven bringt jeden Tag bis zu 300 Fahrgäste zu den Werkstätten der Lebenshilfe - und sorgt so dafür, dass Menschen mit einer Behinderung am Arbeitsleben teilnehmen können. Doch coronabedingt kann das Unternehmen aktuell nicht auskömmlich arbeiten.

Schwierige Situation

Die Zahlungen für Mehraufwände stehen noch aus. Die Lohnkosten sind sprunghaft gestiegen, ein Teil der Einnahmen fehlt noch, im September wurden im Schnitt pro Fahrgast bis zu 9,4 Kilometer mehr gefahren. Der Geschäftsführer sendet daher einen Hilferuf, will gegensteuern.

Gespräche stehen an

Die Geldflüsse müssen über die Lebenshilfe laufen, die wiederum den Mehraufwand auch für den Fahrdienst an die senatorische Behörde für Soziales in Bremen weitergibt. Lebenshilfe-Geschäftsführerin Gisela Tresch will alles dafür tun, um diese Geldflüsse zu beschleunigen. „Wir brauchen den Fahrdienst“, unterstreicht Tresch.

Warum der Fahrdienst Morgenroth so wichtig ist und warum die Stadt Bremerhaven Morgenroth lobt, lest ihr jetzt auf NORD|ERLESEN.

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