Gemeinsamer Auftritt im Finanzausschuss: Die Bürgermeister der Gemeinden im Landkreis Cuxhaven haben deutlich gemacht, dass der Kreis nicht noch mehr Geld von ihnen verlangen kann.

Gemeinsamer Auftritt im Finanzausschuss: Die Bürgermeister der Gemeinden im Landkreis Cuxhaven haben deutlich gemacht, dass der Kreis nicht noch mehr Geld von ihnen verlangen kann.

Foto: Gehrke

Cuxland

Finanzangst: Cuxland-Bürgermeister setzen geschlossen Zeichen

Von Jens Gehrke
7. November 2019 // 14:00

Gemeinsamer Auftritt im Finanzausschuss: Die Bürgermeister der Gemeinden im Cuxland haben deutlich gemacht, dass der Kreis nicht noch mehr Geld von ihnen verlangen kann. 

Weniger Geld für Kitas?

Thorsten Krüger, Sprecher der Bürgermeisterrunde, machte deutlich, was es bedeuten würde, wenn die Gemeinden den Landkreis mit deutlich mehr Geld finanzieren müssten. "Sie nehmen uns die Handlungsfähigkeit", so der Bürgermeister aus Geestland. Gleiches gelte, wenn der Kreis den Gemeinden künftig weniger Geld für die Kitas gebe.

Millionendefizite befürchtet

Schiffdorfs Bürgermeister Klaus Wirth rechnete aus, dass seine Gemeinde, die jahrzehntelang sparsam und wirtschaftlich gearbeitet habe, im kommenden Jahr schon jetzt mit einem Minus von 650.000 Euro umgehen muss. Sollte der Landkreis in der geplanten Höhe mehr Geld von den Gemeinden fordern, dann steigere sich das Minus auf bis zu 1,5 Millionen Euro.

Kreis soll auch sparen

Die Bürgermeister fordern, dass der Landkreis seine Finanzen in den Griff bekommt, ohne das auf dem Rücken der Gemeinden zu tun. Der Landkreis sieht das anders. Dort vertritt man die Meinung, der Landkreis habe bislang die Gemeinden finanziell so gut ausgestattet, dass sich das Gleichgewicht eher in Richtung Gemeinden verschoben habe.

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