Bettina Semmler vor dem „Sea Lynx“-Simulator in dem der Fliegernachwuchs trainiert.

Bettina Semmler vor dem „Sea Lynx“-Simulator in dem der Fliegernachwuchs trainiert.

Foto: Seelbach

Cuxland

Fluglehrerin bildet den Nordholzer Fliegernachwuchs aus

Von Kristin Seelbach
6. Mai 2016 // 07:00

Fliegen ist die Leidenschaft von Bettina Semmler*. Die 30 Jährige hat diese Leidenschaft zum Beruf gemacht und ist Hubschrauberpilotin bei den Nordholzer Marinefliegern. Aber nicht nur das: Die junge Frau bildet mittlerweile auch den Fliegernachwuchs aus. 

Fliegernachwuchs trainiert im Simulator

In einem Simulator lernen die jungen Männer und Frauen - nach einer Grundausbildung - zusätzlich die Feinheiten der Fliegerei. "Der Vorteil ist, dass wir im Simualtor alle denkbaren Szenarien einspielen können", erklärt die Fachfrau. Beispielsweise sei das Wetter änderbar, zahlreiche Flugplätze für die Landungen einstellbar. 50 Stunden absolvieren die Piloten im Simulator, unter den strengen Augen ihrer Lehrerin.

Reale Flüge gehören zur Ausbildung

Außerdem gehören 100 reale Flugstunden zur rund einjährigen Ausbildung. Bei diesen werden Sonderaufgaben wie die Arbeit mit der Winde oder Landungen geübt. Bei den Flügen sitzt Semmler an der Seite ihrer Schützlinge und steht unter besonderer Anspannung. Denn im Ernstfall ist sie für die Sicherheit aller an Bord verantwortlich. *Name von der Redaktion geändert

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