Schlechte Noten für die Wippgeräte: Emelie Dörr und Lukas Lübken schauen sich die Geräte auf dem Spielplatz am Friedhof in Beverstedt ganz genau an. Foto Rendelsmann

Schlechte Noten für die Wippgeräte: Emelie Dörr und Lukas Lübken schauen sich die Geräte auf dem Spielplatz am Friedhof in Beverstedt ganz genau an. Foto Rendelsmann

Foto: Rita Rendelsmann

Cuxland

Freizeitcheck Beverstedt: Jugend sucht Spielraum

Von Jens Gehrke
6. Januar 2016 // 19:24

Das zweite Jugendforum in Beverstedt steht vor der Tür. Am 20. Januar werden Jugendliche über Themen, die ihnen besonders wichtig sind, informieren und mit Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung diskutieren. Ein wichtige Rolle spielt die Frage, was man in der Gemeinde Beverstedt in der Freizeit machen kann. Detlev Fänger, Leiter der Jugend- und Familienförderung, die Schülerin Emelie Dörr und der Schüler Lukas Lübken haben schon jetzt den Freizeitcheck gemacht.

Spielplatz bekommt schlechte Noten

Redebedarf besteht etwa beim Spielplatz am Friedhof. „ Da steht gar nichts“, beschreibt Lukas den Zustand der Anlage. „Nur, wenn es mal schneit, kann da gerodelt werden. Ansonsten ist das nur öde.“ Damit bringt der Schüler es auf den Punkt. Es gibt auf der Fläche nur zwei verrostete, kleine Wippgeräte, eine Kunststoffrutsche sowie zwei Reckstangen. „Auf die Parkbank würde ich mich nicht mehr trauen“, ergänzt Emelie.

Gemeinde zeigt Verständnis

Derzeit wird in Verwaltung und Politik diskutiert, ob auf dem Gelände ein Mehrgenerationenspielplatz entstehen soll. Das Problem ist jedenfalls bekannt. „Ich weiß, dass es da zurzeit trostlos ist“, räumt Oliver Fröhlich, Geschäftsbereichsleiter bei der Gemeinde ein.

Fröhlich: Jugendforum abwarten

Er merkt aber sofort an, dass er zunächst das Jugendforum abwarten wolle, um entsprechende Ideen und Vorschläge zu hören. „Es ist immer besser, sich zunächst ein Gesamtbild zu machen und das als Projekt zu planen.“ Es mache keinen Sinn, jetzt Geräte zu kaufen, diese zu verankern und dann später alles wieder umzugestalten.

Baustelle Soccerplatz

Wie teuer es wird, den Soccerplatz wieder auf Vordermann zu bringen, fragt sich Fröhlich ebenfalls. Dieser wurde durch DFB angefertigt und der SG Beverstedt überlassen. Mittlerweile ist die Fläche jedoch in einem schlechten Zustand. „Derzeit warte ich auf Feedback vom DFB, wie viel die Netze und der Kunstrasen kosten“, so Fröhlich.

Basketball ist im Kommen

Viele Jugendlichen wünschten sich auch noch bessere Möglichkeiten, um Basketball zu spielen. In Bokel fehlt so ein Platz, in Stubben ist ein Korb notwendig und der Platz in Lunestedt ist in einem schlechten Zustand. „Ein Streetballplatz wäre doch cool“, schlägt Emelie vor, „da kann auch einfach nur zu zweit gespielt werden.“ In einem Atemzug lobt die Stubbenerin den Beachvolleyplatz von BW Stubben. „Der ist toll, da spiele ich im Sommer regelmäßig mit meinen Freundinnen.“ (ran)

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